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Sporthilfe-Präsident Giovanni Podini und Jannik Sinner . © HELMUT MOLING

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Sporthilfe-Präsident Giovanni Podini und Jannik Sinner . © HELMUT MOLING

Sporthilfe: Erfolgsgeschichte ohnegleichen

Es ist eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen – die im Jahr 1987 gegründete Südtiroler Sporthilfe entstand mit einer klaren Vision: Junge Südtiroler Sporttalente auf ihrem Weg zum Erfolg zu unterstützen.

Als am 9. Oktober 1987 im Sitzungssaal des „Rittnerzenter“ in Bozen zur konstituierenden Kuratoriumsversammlung der Südtiroler Sporthilfe einberufen wurde, wusste noch niemand, dass der gemeinnützige Verein auch fast 40 Jahre später noch immer an der selben Mission festhält: Junge Südtiroler Nachwuchstalente zu unterstützen.


Geboren ist die Idee der Sporthilfe schon einige Monate vor der „richtigen“ Gründung in Schnals bei einem Treffen zwischen Erwin Stricker, Luis Durnwalder, Willy Gabalin, Ossi Pircher, Alfred Dissertori und Rudi Stocker, der übrigens bis heute in den Gremien der Sporthilfe sitzt.

40 Millionen Lire Startkapital

Erster Präsident der Südtiroler Sporthilfe war Ossi Pircher. Mit einem Startkapital von 40 Millionen Lire nahm der Verein seine Tätigkeit auf. Anlass für die Gründung war unter anderem die Unterstützung zweier junger Skifahrer, die bei einem schweren Seilbahnunfall im Training verunglückt waren, sowie eines Biathleten. Bereits damals formulierte Ossi Pircher die zentralen Ziele der Organisation: Hilfe für Sportler in Härtefällen, Förderung talentierter Nachwuchsathleten sowie Studienbeihilfen für minderbemittelte junge Sportler. Von Beginn an war die Sporthilfe als solidarische und interethnische Organisation konzipiert – also offen für alle drei Sprachgruppen Südtirols. Diese Grundprinzipien sind fest in der Satzung verankert.
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Förderung von Sommer- und Wintersportlern

Auf Ossi Pircher folgte Walter Ausserhofer als Präsident – seit 2015 steht Giovanni Podini dem Verein vor: „Die Förderung der jungen Athleten steht im Zentrum unseres Schaffens – damals und heute. Jedes Jahr können Sommer- und Wintersportler um eine Förderung ansuchen. Dabei handelt es sich um eine leistungsbezogene Unterstützung, die anhand spezifischer Kriterien – je nach Sportart – bewertet wird“, erklärt Podini. Ein elfköpfiger Vorstand sowie ein Gutachterausschuss treffen sich regelmäßig, um über die Ausrichtung und Förderentscheidungen der Sporthilfe zu beraten.

Finanziert wird die Südtiroler Sporthilfe durch Sponsorenbeiträge, öffentliche Mittel, Förderer und Mitglieder sowie durch Zuweisungen aus den 5 Promille und private Spenden. Eine wichtige Rolle spielt zudem das Fundraising durch Veranstaltungen und Initiativen.

Zu den bedeutendsten Events zählt die Alperia Sporthilfe Gala, die am Freitag, 10. April im Meraner Kurhaus stattfindet und sich seit Jahren als „Nacht des Sports“ sowie als Treffpunkt für Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft etabliert hat. „Jede noch so kleine Initiative und jede Spende ist für die Sporthilfe von großer Bedeutung, denn sie kommen direkt den Nachwuchstalenten zugute, von denen es in Südtirol viele gibt. Wenn wir diese Talente auf ihrem Weg begleiten und ihnen helfen können, in ihrer sportlichen Karriere voranzukommen, dann haben wir unsere Mission erfüllt. Und wenn der eine oder die andere den Sprung in den Profisport schafft, freut uns das umso mehr“, betont Direktorin Evi Hilpold, die den Verein seit einigen Monaten leitet.

Fast 40 Jahre nach ihrer Gründung ist die Südtiroler Sporthilfe damit nicht nur ein verlässlicher Partner für junge Talente, sondern auch ein Symbol für Zusammenhalt, Chancengleichheit und die nachhaltige Entwicklung des Sports im Land.

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