
Jannik Sinner bei den Laureus Sport Awards in Madrid. © APA/afp / OSCAR DEL POZO
Sportler des Jahres: Alcaraz vor Sinner & Co.
Jannik Sinner war am Montag bei den Laureus Sports Awards in Madrid zu Gast. Dabei räumte sein Dauerrivale Carlos Alcaraz die begehrteste Trophäe ab.
20. April 2026
Von: dl
Die Laureus World Sports Awards gelten als die „Oscars des Sports“ und versammeln jedes Jahr die größten Athleten der Welt. Die Ausgabe 2026 fand am Montagabend in Madrid statt und stand ganz im Zeichen einer neuen Generation von Sportstars. Alcaraz wurde schließlich bei der Gala mit dem prestigeträchtigen Titel „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet.
Ausschlaggebend dafür war vor allem seine herausragende Saison 2025: Alcaraz gewann unter anderem die Grand-Slam-Turniere von Roland Garros und den US Open und beendete das Jahr als Nummer 1 der Weltrangliste. Damit setzte sich Alcaraz gegen seinen Tennis-Rivalen Jannik Sinner, Tadej Pogacar (Radsport), Armand Duplantis (Stabhochsprung), Ousmane Dembélé (Fußball) und Marc Marquez (MotoGP) durch.
Alcaraz tritt in große Fußstapfen
Mit diesem Erfolg tritt Alcaraz in die Fußstapfen von Tennislegenden wie Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic, die den Preis in der Vergangenheit ebenfalls gewonnen haben. Sinner gehörte heuer erstmals zu den sechs nominierten Finalisten der Männer. „Ich bin froh, hier zu sein. Das ist ein besonderer Moment für mich“, erklärte der 24-jährige Sextner, der im Vorjahr die Australian Open gewann und seinen Premierensieg in Wimbledon feierte.Carlos Alcaraz wurde zum Sportler des Jahres gekürt. © APA/afp / OSCAR DEL POZO
Alcaraz wurde bei der Verleihung des Preises unter anderem auch auf seine Sehnenverletzung am Handgelenk angesprochen, wegen der er aktuell pausieren muss. „Ich werde alles tun, um so schnell wie möglich zurückzukommen. Aktuell kann ich aber noch nicht mehr dazu sagen“, erklärte der 22-jährige Spanier.
Die Gewinner der Laureus Sports Awards werden übrigens von der Laureus World Sports Academy gewählt. Diese Akademie besteht aus 69 ehemaligen Weltklasse-Athleten – also echten Sportlegenden. Anders als bei vielen anderen Preisen entscheiden hier also nicht Fans oder Verbände, sondern eine Jury aus ehemaligen Spitzensportlern – was den Awards durchaus ein hohes Ansehen verleiht.
Die sonstigen Ehrungen
Mit Alcaraz und Aryna Sabalenka kommen die Hauptgewinner der diesjährigen Laureus World Sports Awards aus dem Tennis. Der 22-jährige Spanier avancierte zum jüngsten Gewinner aller Zeiten in der Rubrik Sportler des Jahres. Auch erstmals als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet wurde die Belarussin Sabalenka. Die Auszeichnung als Mannschaft des Jahres ging an den französischen Fußball-Champions-League-Sieger Paris St. Germain.Mit Aryna Sabalenka gewann auch bei den Damen ein Tennis-Star. © ANSA / JUANJO MARTIN
Weitere Laureus-Preise erhielten unter anderen der englische Formel-1-Weltmeister Lando Norris (Durchbruch des Jahres) sowie der nordirische Golfer Rory McIlroy (Comeback des Jahres). Der Award für den Para-Sportler des Jahres ging an den brasilianischen Schwimmer Gabriel Araujo. Den nicht jährlich vergebenen Sporting Inspiration Award sicherte sich der ehemalige deutsche Fußballer Toni Kroos für seine Stiftung. Der Weltmeister von 2014 ist erst der vierte Preisträger der 2017 erstmals vergebenen Auszeichnung.
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