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Italiens Faustballer in Ribe, die älteste Stadt Dänemarks und einst bedeutende Handelsstadt der Wikinger.

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Italiens Faustballer in Ribe, die älteste Stadt Dänemarks und einst bedeutende Handelsstadt der Wikinger.

Wikingern und Weltklasse: Die Faustball-EM in Dänemark startet

Die Faustball-Europameisterschaft in Tondern (Dänemark) findet zum ersten Mal in der Geschichte im hohen Norden statt und für die italienische Nationalmannschaft könnte der Auftakt kaum anspruchsvoller ausfallen. Zum Start des Turniers trifft das Team von Trainer Florian Runer und Jörg Ramel heute auf Deutschland, den amtierenden Welt- und Europameister.

Der Weg nach Tondern war geprägt von einer langen und intensiven Vorbereitung über die gesamte Saison hinweg. Den letzten Formtest bestand die Squadra Azzurra mit Bravour: Beim Vorbereitungsturnier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des TV Oberndorf sicherte sich Italien vergangenen Sonntag den Turniersieg, ein Erfolg, der Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben liefern soll.


„Dies war eine sehr gute Generalprobe für die Europameisterschaft. Wir konnten die von uns vorgenommenen strategischen und technischen Elemente umsetzen und das Turnier gewinnen. Das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Tage in Dänemark„, zeigen sich Trainer Florian Runer und Jörg Ramel unisono zufrieden.

Ankunft und ungewohnte Bedingungen

Seit Montagnachmittag befindet sich die italienische Delegation in Tondern. Das Abschlusstraining am gestrigen Tag verlief unter erschwerten Bedingungen: starker Wind und immer wieder kurze Regenschauer stellten die Mannschaft vor Herausforderungen. Abwehrspieler Valentin Schwarz nimmt es gelassen: „Wir können das Wetter und das Spielfeld nicht beeinflussen, aber wir können uns bestmöglich an sie anpassen. Wenn wir es uns aussuchen könnten, hätten wir natürlich am liebsten unser perfektes Südtiroler Wetter – aber die Bedingungen sind für alle Mannschaften gleich. Wir werden uns anpassen.“

Kapitän Armin Runer führt ein junges Team an

Italien reist mit einem spürbar verjüngten Kader nach Dänemark. Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän und Routinier Armin Runer, der mit 115 Länderspielen mit Abstand die meiste internationale Erfahrung im Team mitbringt. An seiner Seite stehen mit Moritz Menz (62 Länderspiele) und Valentin Schwarz (54 Länderspiele) zwei weitere erfahrene Stützen.
Die italienische Delegation am Strand in Rømø.

Die italienische Delegation am Strand in Rømø.


Für Runer hat diese Europameisterschaft eine ganz besondere Note: „Als Mannschaftsältester ist diese Europameisterschaft für mich etwas ganz Besonderes. Vor zehn Jahren haben viele unserer jungen Spieler gemeinsam mit mir und Valentin Schwarz im Rahmen eines Faustball-Schulprojekts ihre ersten Schritte im Faustballsport gemacht. Damals hielten sie als Grundschüler zum ersten Mal einen Faustball in den Händen. Es erfüllt mich mit großem Stolz, heute gemeinsam mit so vielen von ihnen zur Europameisterschaft zu reisen und um die Faustballkrone Europas zu kämpfen.“

Gleichzeitig erhalten junge Spieler die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen: Für Philipp Spornberger und Gabriel Biasion ist es die erste Europameisterschaft ihrer Karriere. Verzichten muss Italien hingegen auf die beiden jungen Angreifer Leo Kuen und Daniel Zipperle, die verletzungsbedingt fehlen.

Außenseiter gegen den Titelverteidiger

Zum Auftakt wartet mit Deutschland gleich der Favorit auf den Turniersieg: Der amtierende Welt- und Europameister hat sich in beiden Endspielen jeweils gegen Österreich durchgesetzt und gilt neben Österreich und der Schweiz als einer der drei Top-Favoriten des Turniers. Italien geht als klarer Außenseiter in diese Partie.

Das erklärte Ziel der Squadra Azzurra ist dennoch ambitioniert: der Einzug ins Halbfinale, um von dort aus die bestmögliche Leistung abzurufen. Eine Medaille wäre die Krönung eines starken Turniers – und angesichts der Konkurrenz aus acht Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Dänemark, Serbien, Tschechien und Belgien) eine echte Sensation.

Gegen Deutschland zählt für Italien zunächst vor allem eines: so gut wie möglich ins Turnier finden und wenn möglich gleich zum Auftakt für eine Überraschung zu sorgen.

Schlagwörter: Sport Mix faustball

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