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Petra Zublasing (Mitte) mit ihren beiden Konkurrentinnen (Foto: UITS)

Zublasing: „Ich kann es immer noch nicht fassen“

Nach dem überraschenden WM-Triumph mit dem Luftgewehr (10 m), bei dem Petra Zublasing die chinesische Olympiasiegerin Yi Siling schlagen konnte, ist die Freude bei der 25-jährigen Eppanerin selbstredend riesengroß.

„Ich habe im Finale gezittert. Ich bin mit einigen schlechteren Schüssen gestartet und war mir sicher, dass ich ausscheide. Aber je länger der Wettkampf gedauert hat, desto ruhiger wurde ich. Ich wollte den Wettkampf so gut als möglich abschließen“, wird Petra Zublasing auf der Webseite des Internationalen Verbandes der Sportschützen zitiert.

Danach habe Zublasing schneller geschossen und plötzlich sei alles für sie gelaufen. „Ich habe begonnen aufzuholen – und ich weiß immer noch nicht, wie ich dann plötzlich an die erste Stelle gekommen sind“, so die Eppanerin weiter. „Ich bin überglücklich, aber zu gewinnen war nicht mein Hauptziel. Ich versuche nach Zen zu leben, mich nicht auf Ergebnisse zu fokussieren und jeden Augenblick zu genießen.“

2010 in München landete Zublasing auf dem 35. Platz. Seither hat sich im Leben der Eppanerin viel verändert. „Ich habe ein Jahr in den USA studiert und an der West Virginia University studiert. Ich habe mein Leben gelebt und mich in dieser Zeit verändert. Nun bin ich stärker und habe gelernt, wie ich mich auch in schwierigen Momenten wieder aufraffe.“

Der Gewinn des Weltmeistertitels sei eine große Sache. Gleichzeitig sei es aber auch der Beginn von etwas Neuem. „Ich habe sehr viel zu tun in den kommenden beiden Jahren, damit ich in Bestform nach Rio reisen werde“, so Zublasing abschließend, die am Freitag im Dreistellungskampf zu den Medaillenanwärterinnen gehört. Denn im heutigen Wettkampf mit dem Luftgewehr war sie eigentlich „nur“ eine Außenseiterin…

Autor: sportnews

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