
Carlos Alcaraz blicht auf den Start der US Open in New York. © APA / CALEB BOWLIN
Alcaraz spricht über Sinner: „Es ist seltsam“
Carlos Alcaraz ist zurück in New York – doch einer fehlt: Jannik Sinner. Vor seinem Auftakt bei den US Open spricht der Spanier über seinen größten Rivalen und macht deutlich, wie sehr ihm der Südtiroler fehlt.
29. August 2026
Von: fop
Carlos Alcaraz steht vor seinem Comeback bei den US Open. Nach viereinhalb Monaten Verletzungspause ist der Spanier wieder bereit für ein Grand-Slam-Turnier. Einer seiner wichtigsten Bezugspunkte wird in New York allerdings fehlen: Jannik Sinner.
Der 25 Jahre alte Sextner musste seine Teilnahme aufgrund seiner Knieverletzung absagen. Für Alcaraz ist das ungewohnt. „Es ist irgendwie seltsam, dass wir uns jetzt ein paar Monate nicht sehen werden“, sagte der Spanier bei seiner Pressekonferenz.
„Wir sind es gewohnt, uns zu sehen“ Carlos Alcaraz
Sinner und Alcaraz haben sich in den vergangenen Jahren zur aktuell prägendsten Rivalität im Welttennis entwickelt. Ihre Duelle bei den Grand Slams sind längst Klassiker – und gerade deshalb spürt Alcaraz die Abwesenheit der Nummer eins. „Ich wünsche ihm nur das Beste. Ich hoffe, dass er sich gut erholt und bald wieder auf den Platz zurückkehrt – auf seinem höchsten Niveau“, erklärte Alcaraz.
Sie duellieren, respektieren und schätzen sich: Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. © AFP / VALERY HACHE
Dass Sinner ausgerechnet beim US Open fehlt, ist auch sportlich bemerkenswert. In den vergangenen Jahren war der Italiener auf Hartplatz einer der wichtigsten Gegner für Alcaraz. Der Spanier weiß deshalb genau, was dem Turnier in New York fehlt. „Wir sind es gewohnt, uns bei diesen Turnieren zu sehen. Deshalb ist es schon eine seltsame Situation“, so die aktuelle Nummer drei der Weltrangliste.
Alcaraz ist bereit
Während Sinner seine Verletzung auskurieren muss, beginnt für Alcaraz selbst ein neues Kapitel. Der 23-Jährige hat seit April kein Pflichtspiel mehr bestritten. Sein Handgelenk sei inzwischen wieder bereit für die Belastung, versichert er – auch wenn ihm natürlich Spielpraxis fehlt.Nun will er in New York zeigen, dass die lange Pause ihn nicht aus der Spur gebracht hat. Und gleichzeitig wartet er – genauso wie die Tennisfans – auf die Rückkehr seines größten Rivalen.
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