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Alex Weis zeigte Kämpferqualitäten. © Plopp

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Alex Weis zeigte Kämpferqualitäten. © Plopp

Alexander Weis beißt sich ins Viertelfinale

Bei der Sparkasse Alperia Trophy in Bozen ist Alexander Weis weiterhin auf Kurs: Dank eines Kraftaktes steht er bei seinem Heimturnier im Viertelfinale.

Im Blickpunkt des vierten Turniertages stand das Regionalderby zwischen Alexander Weis und Stefano D’Agostino. Der 29-jährige Bozner, einst die Nummer 285 der Welt und derzeit auf ATP-Rang 587, setzte sich mit 7:6 (3), 6:3 durch.


Dabei erwischte Weis keinen guten Start. Er lag im ersten Satz schnell mit 1:4 zurück. Noch immer waren ihm die Magenprobleme der vergangenen Tage anzumerken. Doch Weis biss sich in die Partie. Er holte den Rückstand auf und rettete sich in den Tiebreak. Dort spielte er souverän.

Alex Weis in Aktion.

Alex Weis in Aktion.


Im zweiten Durchgang war der Bozner der solidere Spieler. D’Agostino, aktuell die Nummer 848 der Welt, unterliefen vor allem mit der Rückhand zu viele Fehler. Weis nutzte seine Chancen und machte den Viertelfinaleinzug perfekt.

„Es war wieder ein kompliziertes Spiel. Ich habe mich mit meinem Tennis nicht gut gefühlt“, sagte Weis. „Die engen Momente habe ich aber gut gespielt. Das war der Unterschied. Stefano schlägt gut auf. Es ist nicht einfach, gegen ihn ein Break zu schaffen.“

Großer Zuschauerandrang beim Weis-Match.

Großer Zuschauerandrang beim Weis-Match.


Mit seinem Start war Weis nicht zufrieden. „Ich habe lange gebraucht, um in Schwung zu kommen. Zu lange für meinen Geschmack. Wichtig war, dass ich den Rückstand im ersten Satz aufgeholt und den Tiebreak erreicht habe.“ Nun wartet ein harter Brocken. Am Donnerstagabend trifft Weis auf Vladyslav Orlov. Der 31-jährige Ukrainer ist an Position 2 gesetzt und belegt ATP-Rang 426.


Arnaboldi dreht den Krimi

Für das längste Match des Tages sorgten Giovanni Oradini und Federico Arnaboldi. Der 28-jährige Oradini aus Rovereto verlangte dem Geheimfavoriten alles ab. Oradini gewann den ersten Satz mit 6:4. Danach drehte Arnaboldi auf. Der 26-Jährige, der in der vergangenen Saison noch auf ATP-Rang 183 stand, entschied die nächsten beiden Durchgänge mit 6:3 und 6:4 für sich. Nach 2:41 Stunden war das Comeback perfekt. Der lange Tennis-Krimi brachte den Zeitplan ordentlich durcheinander.

Manuel Plunger ist im Doppel noch auf Kurs.

Manuel Plunger ist im Doppel noch auf Kurs.


Auch Manuel Plunger stand vor einer echten Bewährungsprobe. Der 24-jährige Partschinser traf auf Adrian Andreev. Der Bulgare war bereits die Nummer 183 der Welt. Plunger hielt im ersten Satz stark dagegen. Er bot dem Favoriten lange Paroli, musste den Durchgang aber mit 4:6 abgeben. Danach war die Luft raus. Andreev wurde immer sicherer und holte sich den zweiten Satz mit 6:1.

Damit endete Plungers Lauf im Achtelfinale. Andreev trifft nun auf Überraschungsmann Crivellaro. Für Plunger geht das Turnier aber im Doppel weiter. Zusammen mit D`Agostino siegte er noch spätabends gegen Jaylon Dooter und Roberto Franchin mit 7:5 und 6:0 und trifft nun im Halbfinale am Donnerstag auf den Meraner Nicola Rispoli und Luca Parenti. Damit ist schon mal fix, dass ein Südtiroler im Finale steht.

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