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Jannik Sinner steigt in die US Open ein. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Altmaier darf kein Hindernis sein

Jannik Sinner startet in sein viertes US-Open-Abenteuer: Am Dienstag bestreitet der 21-Jährige sein Auftaktmatch gegen den Deutschen Daniel Altmaier.

Wie hat Jannik Sinner die extrem bittere Niederlage im Achtelfinale des Masters-1000-Turnier in Cincinnati gegen Felix Auger-Aliassime verdaut? Spätestens am Dienstagabend (ca. 21 Uhr) wird diese Frage beantwortet, wenn der Sextner im Louis Armstrong Stadium, dem zweitgrößten Stadion im Billie Jean King Tennis Center in New York, auf den Deutschen Daniel Altmaier (ATP 93) trifft.


Sinner hat nicht nur ob des klar besseren Rankings alle Trümpfe in der Hand. Der 23-jährige Altmaier bestreitet zurzeit nämlich eine Horrorsaison. Von 25 Partien auf der ATP Tour gewann der Sand-Spezialist lediglich fünf. Auf Hartplatz war er erst zwei Mal erfolgreich. Eine Stufe darunter, auf der Challenger Tour, sieht die Bilanz mit elf Siegen und nur drei Niederlagen zwar anders aus, das wird Sinner jedoch nur wenig kümmern. Nicht zuletzt, weil Altmaiers Spiel keine wirkliche Waffe enthält, die dem Südtiroler schaden sollte. Kann Altmaiers einhändige Rückhand durchaus gefährlich sein, so sind die Vorhand und der Aufschlag nicht furchteinflößend, im Gegenteil. Den letzten Sieg auf der ATP Tour feierte der Mann aus Kempen in Juni – und zwar auf Gras.

Daniel Altmaier will gegen Sinner überraschen. © APA/afp / BRANDON MALONE


Trotz des vermeintlich einfachen Gegners wird Sinner das Match hoch konzentriert angehen. Nicht zuletzt, weil seine eigenen Leistungen seit dem Turniergewinn in Umag und dem darauf folgenden Unterlagen-Wechsel noch nicht makellos waren. Sowohl in Montreal als auch in Cincinnati unterliefen dem Youngster zu ungünstigsten Zeitpunkten Fehler, die ihm teuer zu stehen kamen. Auch der Aufschlag klemmte. Zuletzt hatte Sinner jedoch mehr als eine Woche Zeit, um sich auf die Bedingungen bei seinem Lieblingsturnier vorzubereiten.
Ziel Viertelfinale
Es ist übrigens das einzige Grand Slam, bei dem der Weltranglisten-13. noch nicht das Viertelfinale erreicht hat. Mit einem Sieg über Altmaier würde er einen ersten Schritt in Richtung dieses Ziels machen. Erfüllt er die Erwartungen, wartet in Runde zwei entweder Pedro Martinez (ATP 54) aus Spanien oder der US-Amerikaner Christopher Eubanks (ATP 145), der sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hat.

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