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Andreas Seppi ließ sich von Ehefrau Michela und Töchterchen Liv feiern. © Federtennis

Andreas Seppi ist zurück: Turniersieg in Biella!

Exakt 78 Wochen nach seinem letzten Titelgewinn hat sich Andreas Seppi mit einem eindrucksvollen Sieg beim Challenger in Biella zurückgemeldet. Das größte Geschenk war an diesem Sonntag aber nicht in erster Linie der Turniersieg.

Seppi ist nämlich ab diesem Montag erstmals seit rund fünf Monaten wieder einer der besten 100 Tennisspieler der Welt. Den Sprung im Ranking verdankt der 37-Jährige seinem ganz souveränen 6:2, 6:1 im Finale des Hartplatzturniers im Piemont gegen den Briten Liam Broady.


Ein beeindruckendes Detail am Rande: An diesem Sonntag stand Seppi zum 10. Mal in seiner Karriere in einem Challenger-Endspiel und zum 10. Mal verließ er den Platz als Sieger. Der letzte seiner vorherigen 9 Turniersiege datiert aus dem Spätsommer 2019 im US-amerikanischen Cary. Neben seinen Challenger-Erfolgen hat sich Seppi 2011 und 2012 auch bei den um einiges bedeutenderen ATP-Turnieren in Moskau, Belgrad und Eastbourne zum Champion gekürt.

Nur selten war der Kalterer (ATP 107) allerdings in einem Endspiel so überlegen, wie in diesem Kräftemessen mit Broady (ATP 170). Er war beim Aufschlag eine wahre Wucht und leistete sich auch in den kurzen Ballwechseln auf dem schnellen Hallenbelag in Biella kaum Fehler. Am umkämpftesten war noch das erste Spiel, das sich beinahe über 10 Minuten zog und das der Brite bei eigenem Aufschlag am Ende gerade noch für sich entscheiden konnte. Den nächsten Service musste er wenig später zum 2:1 für Seppi abgeben. Für diesen gab es in der Folge kein Halten mehr: Beim Stand von 4:2 landete er das nächste Break und schloss den Satz wenig später mit 6:2 ab.

6.190 Preisgeld
Seppi ließ sich auch im zweiten Durchgang nicht aus der Spur bringen, als Broady zwischenzeitlich mehrere gute Punkte landete und für einen Hauch von Druck sorgte. Zu diesem Zeitpunkt lag der Überetscher aber mit einem Break bereits mit 2:0 in Führung. Ein weiteres folgte kurz darauf beim Stand von 3:1 – damit war die Partie de facto entschieden. Nach nur 71 Minuten Spielzeit stand das 6:2, 6:1 in Stein gemeißelt.

Den Turniersieg lässt sich Seppi mit einem Preisgeld von 6.190 Euro und 80 ATP-Punkten versüßen. Mit diesen wird er am Montag in der aktualisierten Weltrangliste auf den 96. Platz vordringen.

Autor: fop

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