T Tennis

Andreas Seppi bot in Halle auch im Finale eine klasse Vorstellung

Andreas Seppi: „Roger war im entscheidenden Moment besser“

Gepunktet, gekämpft, gehofft - und am Ende doch verloren. So lässt sich Andreas Seppis Auftritt im Endspiel der „Gerry Weber Open“ resümieren. Am Ende war der Weltranglistenzweite Roger Federer eine Nummer zu groß für den Kalterer, der allerdings nach dem Match viel Lob und Anerkennung erntete.

Knapp zwei Stunden lang lieferten sich Seppi und Federer beim Rasenturnier in Halle ein spektakuläres, hochklassiges Finale. Am Ende setzte sich der große Favorit aus der Schweiz mit 7:6(1), 6:4 durch. „Das war allerdings ein ganz hartes Stück Arbeit“, so Roger Federer unmittelbar nach dem Spiel, „denn Andreas hat ein ausgezeichnetes Tennis geboten und mir alles abverlangt. Ich bin überglücklich, dass ich das Spiel für mich entscheiden konnte. Halle zählt zu meinen absoluten Liebliengsturnieren.“

Andreas Seppi war hingegen die Enttäuschung ob der knappen Niederlage förmlich ins Gesicht geschrieben. „Roger war in den entscheidenden Momenten besser und hat am Ende verdient gewonnen. Ich habe ein gutes Tennis geboten. Am Ende kann ich mir nichts vorwerfen, wenngleich ich im ersten Satz mehrfach die Möglichkeit hatte, ein wichtiges Break zu landen. Roger hat dann allerdings gut serviert. Deshalb geht dieses Resultat auch in Ordnung“, erklärte Seppi, bevor er den Center Court unter tosendem Applaus verließ.


Autor: sportnews