
Jubelschrei von Alexander Zverev: Der Deutsche steht im Halbfinale von Wimbledon. © ANSA / NEIL HALL
Angstgegner dominiert: Zverev plötzlich Topfavorit?
Dank eines dominanten Auftritts gegen seinen Angstgegner fehlen Alexander Zverev nur noch zwei Siege zum Wimbledon-Triumph. Ist der Deutsche gar der Topfavorit?
08. Juli 2026
Von: dpa/sn
Mit einer konzentrierten Leistung gewann der French-Open-Gewinner überraschend glatt 6:4, 6:4, 6:2 gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz. Damit zog Zverev zog zum ersten Mal ins Halbfinale von London ein. „Es klingt großartig“, sagte Zverev zu seinem Halbfinale-Einzug. „Ich hoffe, noch zwei Matches zu spielen. Ich bin extrem glücklich im Halbfinale zu sein. Ich habe ein fantastisches Match gespielt.“
In seinem ersten Viertelfinale beim Rasenklassiker glänzte der Deutsche und verwandelte nach 6:4, 6:4, 6:2. Stunden seinen ersten Matchball. Sieben Partien hatte Zverev zuvor am Stück gegen Fritz verloren. „Es ist ein Traum, der wahr wird, endlich gut in Wimbledon zu spielen“, kommentierte der Sieger.
Endspiel zum Greifen nah
Am Freitag kann Zverev jetzt im Halbfinale gegen den britischen Außenseiter Arthur Fery die Chance auf das Endspiel ergreifen. Da Carlos Alcaraz verletzt fehlt, ist der deutsche Spitzenspieler hinter Vorjahreschampion Jannik Sinner an Position zwei gesetzt. Und er wird seiner Rolle bislang gerecht. Insgesamt ist es Zverevs 12. Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier.In Wimbledon hatte Taylor Fritz (r.) seinem Konkurrenten nichts entgegen zu setzen – Historie hin oder her. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV
Fritz hatte in der Wimbledon-Vorbereitung mit den Final-Teilnahmen in Stuttgart und in Halle geglänzt – und bei letzterem auch Zverev besiegt. In Halle aber hatte der Hamburger erhebliche Probleme mit seiner Diabetes-Erkrankung. Diesmal ließ der 28 Jahre alte Fritz zu Beginn des zweiten Satzes den Physiotherapeuten rufen und sich rund um das Knie behandeln. Schon seit dem vergangenen September beschäftigen Knieschmerzen den US-Amerikaner.Profil bearbeiten
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