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Novak Djokovic steht im Endspiel der ATP Finals. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

ATP Finals: Djokovic und Ruud im Finale

Novak Djokovic und Casper Ruud stehen bei den mit 14,5 Millionen Dollar dotierten ATP Finals in Turin im Endspiel.

Der Top-Favorit aus Serbien besiegte am Samstag im Halbfinale den US-Amerikaner Taylor Fritz nach 1:53 Stunden mit 7:6(5), 7:6(6). Er steht damit in seinem achten „Masters“-Endspiel und hofft auf seinen sechsten Titel. Damit würde er mit Rekordhalter Roger Federer gleichziehen.


„Ich musste kämpfen, um zu überleben. Ich habe mich nicht sehr wohl gefühlt“, gestand Djokovic noch auf dem Court. „Ich habe nach dem langen Match von gestern gewusst, dass ich einige Zeit brauchen würde, um die dynamische Bewegung zu finden.“ Am Vortag hatte sich Djokovic gegen Wien-Sieger Daniil Medwedew erst nach 3:11 Stunden mit 7:6 im dritten Satz durchsetzen können.

Letzter Sieg vor sieben Jahren

„Ich habe den zweiten Satz nicht gut begonnen, er hat auf den Satz serviert“, stellte der 21-fache Major-Sieger fest. „In diesen Momenten gelingt es mir noch, einen Gang zuzulegen. Es war nicht einer meiner besten Tage, das Tennis betreffend, aber ich bin froh, dass ich durchgekommen bin.“

Im Finale: Casper Ruud © ANSA / Alessandro Di Marco


Zuletzt hat Djokovic das Masters der besten acht Spieler des Jahres vor sieben Jahren gewonnen, nun möchte er endlich wieder zuschlagen. „Ich bin sehr motiviert und hungrig. Ein Match fehlt noch, hoffentlich kann ich es gewinnen.“

Im Finale trifft der 35-jährige „Djoker“ nun als Favorit auf Casper Ruud. Der norwegische Weltranglisten-Vierte dominierte das zweite Halbfinale gegen den Russen Andrey Rublev und beendete das Duell mit einem 6:2, 6:4-Erfolg. Ruud steht zum ersten Mal im Endspiel der ATP Finals.

Maximal auf Platz 5 der Weltrangliste

Djokovic könnte als ungeschlagener Champion 4,74 Mio. Dollar einstreifen und sich 1.500 Punkte für das ATP-Ranking sichern. Zum Vergleich: Für einen der vier Major-Titel gibt es 2.000 Zähler. Im ATP-Ranking kann sich der diesjährige Wimbledonsieger, wofür er allerdings keine Punkte erhalten hat, auch mit dem Titelgewinn übrigens maximal auf Platz fünf verbessern. Ruud würde mit einem weiteren Sieg auf Platz zwei des Rankings vorrücken.

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