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Carlos Alcaraz hat in Madrid zuerst Rafael Nadal und dann Novak Djokovic ausgeschaltet. © ANSA / JUANJO MARTIN

ATP Madrid: Formstarker Alcaraz peilt gegen Zverev den Heimcoup an

Alexander Zverev bestreitet beim Masters-1000-Turnier in Madrid sein erstes großes Finale in diesem Jahr. Der Olympiasieger trifft im Endspiel des topbesetzten Sandplatz-Events an diesem Sonntag (18.30 Uhr) auf den spanischen Jungstar Carlos Alcaraz.

Obwohl Zverev in der Rangliste aktuell sechs Plätze besser notiert ist, geht Alcaraz als Favorit in die Partie. Schließlich hat der 19 Jahre alte Spanier zuletzt erst im Viertelfinale sein großes Idol Rafael Nadal und dann im Halbfinale den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic besiegt.


„Für ihn gibt es kein Limit“, lobte Zverev, der in diesem Jahr bislang nur beim kleinen Turnier in Montpellier im Endspiel stand, seinen Finalgegner. „Dieser Centre Court hat 15 Jahre lange Rafael Nadal gehört, die nächsten 15 Jahre wird er wahrscheinlich Carlos Alcaraz gehören“, sagte die deutsche Nummer eins, die das Turnier in Madrid 2021 gewinnen konnte.

Zverev hat das Tief überwunden
In diesem Jahr hatten dem 25-Jährigen nur wenige den Einzug ins Finale zugetraut. Noch in der vergangenen Woche schied er beim Turnier in München sang- und klanglos in seinem Auftaktmatch aus. Doch in Madrid hat sich Zverev in dieser Woche von Spiel zu Spiel gesteigert und zeigte im Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas beim 6:4, 3:6, 6:2 eine sehr solide Leistung.

Obwohl er seinen Matchball erst um 1.09 Uhr Ortszeit verwandelte, blieb er danach noch auf dem Centre Court im Caja Magica, um zu trainieren. „Weil ich morgen gegen den aktuell schwerstmöglichen Gegner spiele“, begründete Zverev sein zusätzliche Nachtschicht in der spanischen Hauptstadt.

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