
Jannik Sinner steht in der nächsten Runde von Miami. © ANSA / CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
AUDIO | Rekorde? Sinner will sein „eigenes Ding“ machen
Jannik Sinner hat zum Auftakt beim ATP-Masters in Miami sogleich ein Statement gesetzt. An einer Bestmarke zeigt der Südtiroler offenbar kein allzu großes Interesse.
22. März 2026
Von: nie
Hartplatz, Masters, Sinner – das passt. 24 Sätze am Stück hat der Weltranglistenzweite aus dem Pustertal bei ATP-1000-Turnieren nun für sich entschieden, auf diesem Weg bejubelte er sowohl im vergangenen Oktober in Paris als auch in der vergangenen Woche in Indian Wells den Titelgewinn. Eine Serie, die ihresgleichen sucht und in der Geschichte nur von einem einzigen Spieler erreicht wurde: Novak Djokovic.
„Natürlich freue ich mich darüber, aber ich versuche, mein eigenes Ding zu machen“, reagierte Sinner nach seinem deutlichen Auftaktsieg in Miami gegen Damir Dzumhur auf die Statistik. Bereits in der nächsten Runde, in welcher er auf den Franzosen Corentin Moutet trifft, könnte er den alleinigen Rekord für sich beanspruchen. Daran verschwendet der 24-Jährige jedoch keinen Gedanken. „Das Wichtigste ist zu gewinnen, ich versuche immer mein Bestes zu geben, egal wer mein Gegner ist.“
Hier spricht Sinner im Südtiroler Dialekt über seinen Auftaktsieg:
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Die Trophäe von Indian Wells macht Sinner natürlich auch in Miami zum Titelfavoriten – doch der viermalige Grand-Slam-Champion muss in Florida erst einmal ankommen. „Ich hatte nicht viel Zeit, mich hier anzupassen. Es ist ganz anders als in Indian Wells“, merkte er an. „Erstrundenmatches sind nie einfach, deshalb bin ich zufrieden.“
Jannik Sinner gilt als Favorit auf den Titel in Miami. © ANSA / CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
Besonders bei seinen regelmäßigen Wechseln von der Grundlinie ans Netz wusste Sinner am Samstagabend zu überzeugen. Gerade zu Jahresbeginn war die fehlende Aggressivität als mögliche Schwäche des Wimbledonsiegers von 2025 beschrieben worden, in Miami war davon aber nichts zu sehen. Ein Umstand, der ihn besonders stolz machte. „Für mich ist das Übergangsspiel sehr wichtig. Das ist ein Bereich, den wir stark zu verbessern versucht haben“, analysierte er. „Es hängt auch ein bisschen vom jeweiligen Tag ab. Heute habe ich nach dem frühen Break versucht, etwas aggressiver zu spielen.“
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