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Jannik Sinner will Geschichte schreiben. © APA/afp / THOMAS COEX

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Jannik Sinner will Geschichte schreiben. © APA/afp / THOMAS COEX

Auf Rekordjagd: Sinner vor der Krönung in Madrid

Jannik Sinner steht beim Masters in Madrid vor dem nächsten Meilenstein. Im Finale trifft die Nummer eins der Welt auf Alexander Zverev – einen Gegner, den der Südtiroler zuletzt klar im Griff hatte.

Jannik Sinner greift am Sonntag in Madrid nach dem nächsten großen Titel. Der 24-Jährige steht beim Masters-Turnier in der spanischen Hauptstadt erstmals im Endspiel und könnte dort Geschichte schreiben: Gewinnt Sinner auch gegen Alexander Zverev, wäre er der erste Spieler, der fünf Masters-1000-Turniere in Folge für sich entscheidet. Nach Paris im Vorjahr sowie Indian Wells, Miami und Monte Carlo in dieser Saison fehlt dem Sextner nur noch ein Sieg zum historischen Quintett.


Die Form spricht klar für Sinner. Der Weltranglistenerste hat seit Anfang Februar kein Match mehr verloren und hält derzeit bei 22 Siegen in Folge. In Madrid musste er nur in der Auftaktrunde gegen Benjamin Bonzi einen Satz abgeben, danach setzte er sich gegen Elmer Moller, Cameron Norrie, Rafael Jodar und zuletzt Arthur Fils jeweils in zwei Sätzen durch.

Alexander Zverev will seinen ganz persoönlichen Teufel austreiben. © ANSA / SERGIO PEREZ

Alexander Zverev will seinen ganz persoönlichen Teufel austreiben. © ANSA / SERGIO PEREZ


Zverev geht dennoch nicht chancenlos in das Endspiel. Der Deutsche kennt Madrid bestens und gewann das Turnier bereits 2018 und 2021. In dieser Saison erreichte der Weltranglistendritte bei sechs seiner sieben Turniere mindestens das Halbfinale, in Madrid bezwang er unter anderem Flavio Cobolli und im Halbfinale Alexander Blockx. „Jannik ist im Moment definitiv der beste Spieler der Welt. Ich muss sehr, sehr gutes Tennis spielen, um eine Chance zu haben“, sagte Zverev vor dem Finale.

Sinner als Zverevs Albtraum

Der direkte Vergleich spricht allerdings klar für Sinner. Insgesamt führt der Südtiroler gegen Zverev mit 9:4, die letzten acht Duelle gingen allesamt an ihn. Auch bei den vergangenen vier Masters-1000-Turnieren war für Zverev jeweils gegen Sinner Endstation.

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