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Jannik Sinner zeigte großes Mitgefühl mit seinem Rivalen. © ANSA / JOEL CARRETT

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Jannik Sinner zeigte großes Mitgefühl mit seinem Rivalen. © ANSA / JOEL CARRETT

Auftakt mit Tränen: So wollte Sinner nicht gewinnen

Die Mission Titelverteidigung ist gestartet! Jannik Sinner zog bei den Australian Open in die zweite Runde ein – allerdings auf unliebsame Art und Weise.

Jannik Sinner hat sein erstes Turnierspiel 2026 gewonnen. Und das im Eiltempo. Denn im Auftaktmatch der Australian Open musste sein Gegner, der Franzose Hugo Gaston, nach nur 70 Spielminuten beim Stand von 6:2, 6:1 aufgeben.


Der Titelverteidiger hatte bei seinem offiziellen Jahresauftakt zunächst deutliche Startschwierigkeiten – auch, weil Gaston ihm mit zahlreichen Stoppbällen, hohen Bällen und viel Variabilität den Schwung nahm. Mitte des ersten Satzes erhöhte der Südtiroler jedoch den Druck, suchte immer wieder den Weg ans Netz und ließ Gaston schließlich keine Chance mehr.


Der Weltranglisten-92. aus Frankreich brach dann im zweiten Durchgang – gezeichnet von körperlichen Problemen – völlig ein. Selbst ein Medical Timeout brachte ihn nicht mehr zurück in die Spur. Nachdem Sinner problemlos auf 6:1 davonzog, schritt Gaston schließlich zum Netz und besiegelte seine Aufgabe mit dem Handshake. Danach saß er lange Zeit mit tränenden Augen auf seiner Bank. Erst als ihm Sinner aufmunternde Worte zusprach, richtete er seinen Kopf langsam wieder auf.
„Ich habe gesehen, dass es ihm nicht gut ging“ Jannik Sinner

Sinner zeigte auch im anschließenden Feld-Interview Mitleid: „Ich habe gesehen, dass es ihm nicht gut ging. Er ist so ein toller Spieler, aber heute konnte er sein Können nicht zeigen.“ Der Sextner selbst ließ dagegen seine Ambitionen in diesem einseitigen Match immer wieder aufblitzen. Auch wenn er selbst sagt: „Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten“, doch nach und nach sei er besser reingekommen. „Insgesamt fühle ich mich gut vorbereitet“, so Sinner.

Warten auf den nächsten Gegner

Gut vorbereitet wird der 24-Jährige auch in sein nächstes Duell gehen. Am Donnerstag geht es entweder gegen den Australier James Duckworth (ATP 88), der mit einer Wildcard antritt, oder den kroatischen Qualifikanten Dino Prizmic (ATP 127) um den Einzug in die dritte Runde.

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