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Jannik Sinner ist beim Mastersturnier in Monte Carlo ausgeschieden. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Aus in Monte Carlo: Zverev zieht Sinner den Zahn

Nachdem Jannik Sinner am Donnerstag gegen Andrey Rublev brilliert hatte, war gegen Viertelfinal-Gegner Alexander Zverev ebenfalls der Sieg in Reichweite. Am Ende eines großartigen Tennisspiels ist der Sextner beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo, nach großem Kampf und einer bärenstarken Leistung, ausgeschieden.

Zverev präsentierte sich mindestens eine Klasse besser als Rublev. Im Gegensatz zum Russen, den Sinner (ATP 12) im Monte-Carlo-Achtelfinale in drei Sätzen bezwingen konnte, machte die Nummer 3 der Welt kaum einfache Fehler und legte allgemein einen viel höheren Rhythmus an den Tag. Angepeitscht vom großteils italienischen Publikum auf dem Court Rainier III konnte Sinner über drei Stunden lang mit dem 24-jährigen Zverev mithalten, musste sich am Ende aber im Tie-Break geschlagen geben (7:5, 3:6, 6:7(5:7)).


Sinner begann stark und setzte Zverev, der immerhin bereits zwei Mastersturniere gewonnen hat, gehörig unter Druck. Zwar gelang dem Hamburger, beim Stand von 1:2 aus Sicht von Sinner, der erste Breakball, doch in der Folge gab sich Sinner keine Blöße mehr. Gegen Ende des ersten Satzes drehte der Südtiroler richtig auf. Nachdem Sinner seinem Kontrahenten, nach einem monströsen Schlagabtausch, das Game zum 6:5 abnahm, war der erste Satz entschieden. Sinner servierte anschließend und nutzte den ersten Satzball zur 1:0-Führung.

Sinner erzwingt das Tie-Break
Auch in Folge war Sinner stark. Ein weiterer Breakball brachte den 20-Jährigen mit 2:1 in Front. Zverev nahm sich in der Folge eine kurze Pause, ließ sich von seinem Physiotherapeuten am Oberschenkel behandeln und brachte Sinner damit offensichtlich aus dem Konzept. Danach lief beim Sextner nämlich gar nichts mehr zusammen. Zverev dominierte das Aufschlagspiel und schnappte sich alle wichtigen Punkte – der Satzausgleich (6:3).

Alexander Zverev hat das Match im Tie-Break für sich entschieden. © APA/afp / VALERY HACHE

Das Duell zwischen Zverev und Sinner ging also in den entscheidenden dritten Satz. Sinner kassierte schnell ein Break, konnte aber im Gegenzug einen eigenen Breakball zum 2:2 verwandeln. Im Gegensatz zum zweiten Satz verringerte Sinner seine Fehlerquote deutlich. Und so entwickelte sich das Match zu einem Krimi, der – obwohl Sinner bereits mit 3:5 hinten lag – erst im Tie-Break entschieden wurde. Dort war Sinner dem Sieg nahe, doch bei der Chance einen ersten Matchball zu ergattern, flog eine Rückhand ins Aus. Zverev hingegen nutzte die Möglichkeit und verwertete nach 3:05 Stunden den ersten Matchball zum 2:1-Sieg.

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