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Endstation: Jannik Sinner verlor im Viertelfinale von Dubai. © ANSA / ALI HAIDER

Ausgerechnet gegen Kumpel Hurkacz: Sinner ist ausgeschieden

Jannik Sinner ist beim ATP-500-Turnier in Dubai an der Hürde Hubert Hurkacz gescheitert. Damit ist für den Sextner im Viertelfinale Endstation.

Sinner (ATP 10), der in der Weltrangliste derzeit noch einen Platz vor Hurkacz steht, verlor am Donnerstag in Dubai relativ klar mit 3:6 und 3:6. Damit geht der Pole im Head-to-Head-Duell mit Sinner wieder in Führung. Hurkacz gewann im Vorjahr im April das Miami-Finale mit 7:6, 6:4. Der Sextner revanchierte sich im Gruppenspiel bei den ATP Finals im November in Turin mit einem 6:2, 6:2. Nun stellt der 25-jährige Hurkacz also aus seiner Sicht auf 2:1.


Vor den Augen seines Managers Alex Vittur und seines neuen Trainers Simone Vagnozzi konnte Sinner nicht an seine Leistung gegen Andy Murray anknüpfen. Aber Hurkacz, der als Sinners bester Kumpel auf der Tour gilt, ist auch eine andere Hausnummer. Während Sinner zumeist große Probleme hatte sein Aufschlagspiel durchzubringen, servierte Hurkacz ausgezeichnet und kassierte kein einziges Break im Match.

Hubert Hurkacz zeigte sein bestes Tennis. © ANSA / ALI HAIDER


Sinner steigerte sich zwar im zweiten Durchgang, spielte aggressiver und bekam öfters den ersten Aufschlag ins Feld. Doch gegen seinen Doppel-Partner Hurkacz war an diesem Abend auf dem Center Court in Dubai nichts zu holen. So nahm ihm der Pole den zweiten Aufschlag ab. In der Folge ließ Hurkacz nichts mehr anbrennen und verwandelte nach 1:25 Stunden Spielzeit seinen dritten Matchball. Es war dies sein insgesamt drittes Break in diesem Match.
Sinners zweite Niederlage im Jahr 2022
Für Sinner war die Niederlage gegen Hurkacz erst die zweite im neuen Jahr. Die andere hatte der 20-jährige Südtiroler im Viertelfinale der Australian Open gegen Stefanos Tsitsipas kassiert – und das bei insgesamt 11 Spielen. In Dubai kommt allerdings nicht Sinners 10. Saisonsieg hinzu.

Im Halbfinale trifft Hurkacz am Freitag auf den Russen Andrey Rublev (ATP 7). Der Pole wird durch den Viertelfinal-Sieg gegen Sinner den Pusterer in der Weltrangliste überholen und damit in die Top-Ten zurückkehren.

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