
Flavio Cobolli – 24 Jahre alt und aus der Toskana – steht erstmals in einem Grand-Slam-Viertelfinale. © APA/afp / ALAIN JOCARD
Azzurri schreiben Tennis-Märchen in Paris
Obwohl mit Jannik Sinner der beste Tennisspieler der Gegenwart früh gescheitert ist, schreiben Italiens Tennis-Asse bei den French Open ihr eigenes Märchen. Mit Matteo Berrettini, Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi stehen drei Azzurri im Viertelfinale.
02. Juni 2026
Von: cst
Der Montag ging in Italiens Tennis-Geschichte ein. Gleich drei Azzurri schafften bei Roland Garros den Sprung in das Viertelfinale: Matteo Berrettini bezwang Juan Manuel Cerundolo (er hatte Sinner besiegt), Flavio Cobolli gewann gegen den US-Amerikaner Zachary Svajda und Matteo Arnaldi setzte sich in einem hochspannenden Spiel in fünf Sätzen gegen Frances Tiafoe durch.
Damit stehen erstmals in der Geschichte drei Italiener in einem Grand-Slam-Viertelfinale. Weil Arnaldi und Berrettini in der Runde der besten Acht aufeinander treffen, wird mindestens ein Azzurro das Halbfinale erreichen. Es ist übrigens das zweite Azzurro-Duell in einem Grand-Slam-Viertelfinale, nachdem Sinner bei den US Open auf Lorenzo Musetti getroffen war. Cobolli trifft auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime.
Matteo Arnaldi wird in der Weltrangliste einen gewaltigen Satz nach vorne machen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
Für den 25-jährigen Arnaldi ist es schon jetzt der – mit Abstand – größte Erfolg seiner Karriere. Im ATP-Ranking wird nah an die die Top 50 der Welt heranrücken. In der virtuellen Weltrangliste liegt er nach dem Erreichend des Viertelfinales auf Rang 53. Noch scheint der Italiener auf Platz 103 auf.
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