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Ashleigh Barty holte sich nach ihrem glasklaren Halbfinalsieg den verdienten Applaus. © APA/afp / MARTIN KEEP

Barty lässt ganz Australien träumen

Als erste australische Tennisspielerin seit 42 Jahren hat die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty das Endspiel der Australian Open erreicht.

Die 25-Jährige gewann ihr Halbfinale am Donnerstag in Melbourne überlegen mit 6:1,6:3 gegen die US-Amerikanerin Madison Keys. Im Endspiel am Samstag kann Barty als erste Australierin seit Chris O'Neil 1978 den Titel gewinnen. Ihre Finalgegnerin ist die US-Amerikanerin Danielle Collins, die Iga Swiatek klar in zwei Sätzen besiegte.


Nach O'Neil schaffte es noch Wendy Turnbull 1980 ins Endspiel von Melbourne. Barty ließ an ihrem Lauf wenig Zweifel. Die Zuschauer in der Rod-Laver-Arena wurden in der ersten Partie der Night Session Zeugen einer einseitigen Angelegenheit. Die Australierin kontrollierte von Beginn an mit ihrem variablen Spiel und dem guten Aufschlag die Ballwechsel und zwang Keys zu vielen Fehlern.

Erst im zweiten Satz schaffte es die US-Amerikanerin, mitzuhalten. Beim Stand von 2:2 vergab die 26-Jährige einen Breakball. Im Anschluss kassierte Keys, die in der Weltrangliste in die Top 30 vorstoßen wird, das letztlich entscheidende Break. Barty blieb im Turnierverlauf bisher ohne Satzverlust. Bei ihren sechs Siegen im Melbourne Park gab sie nur 21 Games ab. Auch im Finale tritt die Siegerin der French Open 2019 und in Wimbledon 2021 als große Favoritin an.

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