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Für Boris Becker ist Jannik Sinner zurzeit der mit Abstand beste Tennisspieler der Welt. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF

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Für Boris Becker ist Jannik Sinner zurzeit der mit Abstand beste Tennisspieler der Welt. © ANSA / CHRISTOPHER NEUNDORF

Becker über Sinner: „Von einem anderen Planeten“

Jannik Sinner ist in Topform. Das ist unschwer zu erkennen, immerhin hat der Südtiroler nacheinander in Indian Wells, Miami und Monte Carlo gewonnen. Tennis-Ikone Boris Becker adelt den Pusterer und vergleicht ihn mit Novak Djokovic.

Boris Becker hat dem TV-Sender Eurosport vor dem ATP-Mastersturnier in Madrid ein ausführliches Interview gegeben. In diesem hat Becker Jannik Sinner mit Lob überschüttet. „Das Sunshine Double zu gewinnen, dann nach Europa zu kommen und so zu spielen - das ist einfach nur unglaublich. Ich habe Sinner noch nie so stark gesehen“, adelt Becker den Pusterer.


Dass Carlos Alcaraz für das Turnier in Madrid ausfalle, sein ein Wermutstropfen: „Es erinnert mich an letztes Jahr. Da konnte Alcaraz in Madrid ebenfalls nicht spielen. Carlos ist ein stolzer spanischer Spieler, er hätte sicherlich gerne vor seinem Heimpublikum gespielt.“ Alcaraz wird sich gut erholen und dann bereit für Rom sein, so Becker.

Vergleiche mit Novak Djokovic

Sinner hingegen vergleicht Becker mit der serbischen Legende Novak Djokovic. Und Becker muss es wissen, immerhin hat er Djokovic selbst trainiert. „Ich nenne Sinner immer Djokovic 2.0. Er gewinnt seine Spiele schneller als Alcaraz, der doch immer wieder einen Satz liegen lässt. Es liegt an seinem Spielstil, dass er öfter verletzt ist als Sinner. Sinner kann mehr Energie sparen. Langfristig ist das ein Vorteil.“

Für das Turnier in Madrid ist Sinner für Becker jener Mann, den es zu schlagen gilt (hier geht es zu Auslosung). „Er ist in absoluter Hochform, wie von einem anderen Planeten“, so der Deutsche.

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