
Matteo Berrettini ballt die faust. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON
Berrettini ist zurück, Wawrinka sagt „au revoir“
Bei den Männern hatte der Montag in Paris bei den French Open bisher einiges zu bieten: Matteo Berrettini, Alex De Minaur und Frances Tiafoe meisterten ihre Auftakthürden, während Stan Wawrinka für einen emotionalen Moment sorgte.
25. Mai 2026
Von: tu
Matteo Berrettini nach langer Leidenszeit wieder jubeln. Der Italiener, der die letzten vier Ausgaben der French Open verletzungsbedingt verpasst hatte, gewann gegen Marton Fucsovics nach Satzrückstand mit 6:7, 7:5, 6:1 und 6:2. Nach einem durchwachsenen Start fand Berrettini immer besser in die Partie, stabilisierte sein Service und dominierte die letzten beiden Sätze klar. Für ihn war es der erste Sieg in Paris seit fünf Jahren. In Runde zwei wartet nun der Franzose Arthur Rinderknech.
Auch Alex De Minaur wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der an Nummer 8 gesetzte Australier beendete das Paris-Abenteuer des britischen Qualifikanten Toby Samuel mit einem klaren 6:4, 6:4, 6:2. Samuel, der sich erstmals überhaupt durch die Qualifikation eines Grand-Slam-Turniers gespielt hatte, hielt phasenweise gut dagegen und führte im zweiten Satz sogar kurz mit Break. Am Ende war De Minaur aber zu konstant und zu abgeklärt.
Tiafoe tut sich schwer
Ebenso steht Frances Tiafoe in der zweiten Runde. Der US-Amerikaner hatte zwar etwas mehr Mühe als andere Favoriten, setzte sich am Ende aber dennoch mit 6:3, 7:6, 6:4 und 6:3 durch. Vor allem im zweiten Satz wurde es eng, als Tiafoe im Tiebreak eine Führung noch aus der Hand gab und sein Landsmann den Satzausgleich schaffte. Danach übernahm die Nummer 19 der Setzliste aber wieder klar das Kommando und machte den Einzug in die nächste Runde ohne größere Probleme perfekt. Dort trifft Tiafoe auf den Sieger der Partie zwischen Jaume Munar und Hubert Hurkacz.Wawrinka verlässt den Sand von Roland Garros. © ANSA / MOHAMMED BADRA
Stan Wawrinka musste sich hingegen in Paris bereits in der ersten Runde verabschieden. Der 40-jährige Schweizer, der 2015 in Roland Garros triumphiert hatte, unterlag Jesper de Jong mit 3:6, 6:3, 3:6, 4:6. Nach dem Match feierten die Fans den dreifachen Grand-Slam-Sieger noch einmal ausgiebig. Wawrinka hatte Roland Garros über Jahre hinweg mitgeprägt – unvergessen bleibt vor allem sein Titelgewinn 2015 gegen Novak Djokovic. Der Schweizer wird nach dieser Saison den Tennisschläger an den Nagel hängen.
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