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Marco Berrettini hatte in Rom einen ungewollt frühen Abgang. © APA/afp / TIZIANA FABI

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Marco Berrettini hatte in Rom einen ungewollt frühen Abgang. © APA/afp / TIZIANA FABI

Berrettini mit peinlichem Auftritt und Schiri-Zoff

Matteo Berrettinis Albtraum in Rom geht weiter: Ausgerechnet beim Heimturnier, den Internazionali d’Italia, ist für den ehemaligen Wimbledon-Finalisten schon in der ersten Runde Schluss. Doch damit nicht genug.

Der Australier Alexei Popyrin dominierte die Partie klar mit 6:2, 6:3 und ließ Berrettini in nur anderthalb Stunden kaum eine Chance.


Besonders bitter: Der Italiener, einst Publikumsliebling und Hoffnungsträger des italienischen Tennis, bleibt damit auch vor den French Open außerhalb der Top 100 der Weltrangliste. Dabei hatte es zuletzt beim Challenger in Cagliari zumindest leichte Aufwärtstendenzen gegeben – doch in Rom folgte der nächste Rückschlag.

Matteo Berrettini kam nie richtig in Fahrt. © APA/afp / TIZIANA FABI

Matteo Berrettini kam nie richtig in Fahrt. © APA/afp / TIZIANA FABI


Vor allem Berrettinis einst gefürchtete Waffen funktionieren derzeit kaum noch: Der Aufschlag verlor an Durchschlagskraft, nur 58 Prozent der ersten Aufschläge kamen ins Feld, dazu leistete er sich zu viele Fehler mit seiner berühmten Vorhand. Frustriert gestand er während des Matches sogar selbst: „Früher gingen diese Schläge alle rein, jetzt klappt keiner mehr.“

Berrettini rutscht im Ranking ab

Auch körperlich wirkte der 30-Jährige nicht voll auf der Höhe, längere Ballwechsel gingen fast immer an Popyrin. Der Eindruck verdichtet sich: Nicht der Wille fehlt, sondern das Vertrauen in das eigene Spiel. Für Berrettini wird die Krise damit immer tiefer – und der Neustart immer dringender.

Doch damit nicht genug: Während des peinlichen Scheiterns in Rom lag Berrettini auch noch mit der Stuhlschiedsrichterin im Clinch. Diese hatte einen Ballwechsel abgebrochen, da sich bei Popyrins Schläger der Dämpfer gelöst hatte und quer übers Feld geflogen war. Das brachte den Azzurro dermaßen auf die Palme, dass er sich ein langes Wortgefecht mit dem Referee leistete.

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