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Matteo Berrettini zog in die dritte Runde ein. © ANSA / ADAM VAUGHAN

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Matteo Berrettini zog in die dritte Runde ein. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Berrettinis großer Sieg: „Bin so glücklich“

Nach den Erfolgen in Roland Garros zeigt Matteo Berrettini auch in Wimbledon, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Der Finalist von 2021 schlug am Donnerstag in einem hochklassigen Match das französische Talent Arthur Fils (ATP 24) mit 6:4, 7:5, 3:6 und 6:3. Nachdem er im Vorjahr in der ersten Runde ausschied, gehört der Römer jetzt wieder zu den besten 32 Spielern in Wimbledon.


Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz reichte ein Break, um das Spiel in gewünschte Bahnen zu lenken. Fils schlug im dritten Durchgang zurück, doch Berrettini ließ sich nicht verunsichern und brachte auch im vierten Satz ein frühes Break über die Ziellinie. „Ich bin so glücklich“, betonte Berrettini nach dem Match. „Es ist eine Weile her, seitdem ich auf dem Centre Court gespielt hatte. Umso besonderer war es heute. Ich bin stolz auf mich und meinem Team.“

Flavio Cobolli steht in der dritten Runde. © ANSA / NEIL HALL

Flavio Cobolli steht in der dritten Runde. © ANSA / NEIL HALL


Neben Berrettini feierte Italien am Donnerstag zwei weitere Siege. Der French-Open-Finalist Flavio Cobolli (ATP 10) schlug den Australier James Duckworth nach exakt drei Stunden (ATP 79) in vier Sätzen. Noch länger benötigte Lorenzo Sonego (ATP 69) für seinen Sieg gegen den Kanadier Gabriel Diallo (ATP 88). Ganze 4.26 Stunden stand er auf dem Platz, ehe der Erfolg feststand – 7:6, 4:6, 7:6, 6:7 und 6:2 hieß es am Ende.

Auch Zverev weiter

French-Open-Sieger Alexander Zverev ist unterdessen in überzeugender Manier in die dritte Wimbledon-Runde eingezogen. Der als Nummer zwei gesetzte Deutsche hatte gegen den Franzosen Valentin Royer nur im dritten Satz etwas Mühe, siegte aber sicher 6:3, 6:2, 7:6(3). Auch Alex de Minaur und Taylor Fritz, die Nummern fünf und sechs in London, kamen ohne Satzverlust weiter.

Alexander Zverev machte kurzen Prozess. © ANSA / TOLGA AKMEN

Alexander Zverev machte kurzen Prozess. © ANSA / TOLGA AKMEN


„Für zweieinhalb Sätze war das ein fast perfektes Match. Dann habe ich ein bisschen den Fokus verloren. Er hat es gut genutzt. Ich bin froh, dass ich in drei Sätzen durch bin“, erklärte Zverev erleichtert. Für die Fortdauer des Turniers sei ein glatter Sieg kein Nachteil. „Ich komme in ein Alter, wo du Energie sparen musst und es gibt dir auch Selbstvertrauen“, sagte der Deutsche lächelnd. Er hat es bisher noch nie über das Achtelfinale im All England Tennis Club geschafft. „Aber wenn ich so weiterspiele, denke ich, dass es dieses Jahr passieren kann.“

Vorjahresfinalistinnen sicher weiter

Mit der Polin Swiatek und der ihr damals 0:6, 0:6 unterlegenen US-Amerikanerin Amanda Anisimova sind auch die beiden Vorjahresfinalistinnen in die Runde der letzten 32 eingezogen.

Iga Swiatek gab sich keine Blöße. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Iga Swiatek gab sich keine Blöße. © ANSA / ADAM VAUGHAN


Allerdings auf sehr unterschiedliche Weise: Während Swiatek mit der früheren Weltranglisten-Ersten Karolina Pliskova beim 6:1, 6:3 unerwartet wenig Mühe hatte, setzte sich Anisimova im US-Duell mit Sofia Kenin erst im langen Tiebreak des dritten Satzes 6:2, 4:6, 7:6 durch. Die ukrainische Paris-Semifinalistin Marta Kostyuk hatte gegen die Russin Anna Blinkova beim 6:7, 6:3, 6:3 auch nicht leichtes Spiel.

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