
Matteo Berrettini wächst weiter über sich hinaus. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
Berrettinis Märchen geht weiter
Matteo Berrettini hat bei den French Open das Viertelfinale erreicht und damit ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
01. Juni 2026
Von: dpa/tu
Der Italiener setzte sich am Montag im Achtelfinale gegen Juan Manuel Cerundolo mit 6:3, 7:6(3), 7:6(6) durch. Der Argentinier hatte zuvor in der zweiten Runde sensationell Jannik Sinner aus dem Turnier geworfen, fand gegen Berrettini aber nicht mehr ganz zu derselben Durchschlagskraft.
Berrettini erwischte den besseren Start, servierte stark und holte sich den ersten Satz souverän mit 6:3. Auch danach blieb die Partie eng, doch der 30-Jährige zeigte in den entscheidenden Momenten die größere Ruhe. Den zweiten Durchgang entschied er im Tiebreak für sich, ehe Cerundolo im dritten Satz noch einmal zurückschlug und mit einem Break zum 3:2 die Tür zum Satzgewinn öffnete.
Berrettini gewann in drei Sätzen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
Richtig brenzlig wurde es im Tiebreak des dritten Satzes: Cerundolo führte bereits mit 6:3 und hatte damit gleich drei Satzbälle. Berrettini aber blieb nervenstark, wehrte alle drei ab und verwandelte wenig später seinen ersten Matchball.
Für den früheren Wimbledon-Finalisten, der in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, ist es das erste Grand-Slam-Viertelfinale seit den US Open 2022. Als Nummer 105 der Welt ist er zudem der niedrigstplatzierte Roland-Garros-Viertelfinalist seit Igor Andreev im Jahr 2007.
Auch Auger-Aliassime weiter
Auch Felix Auger-Aliassime steht in Paris im Viertelfinale. Der Kanadier setzte sich gegen Alejandro Tabilo klar mit 6:3, 7:5, 6:1 durch und blieb dabei erstmals in diesem Turnier ohne Satzverlust. In der nächsten Runde trifft Auger-Aliassime auf den Italiener Flavio Cobolli, der Zachary Svajda bezwang.Profil bearbeiten
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