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Jannik Sinner jubelt sich gerade von einer Runde in die nächste. © APA/afp / OSCAR DEL POZO

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Jannik Sinner jubelt sich gerade von einer Runde in die nächste. © APA/afp / OSCAR DEL POZO

Besser geht's kaum: Jannik Sinner fliegt ins Finale

Es ist unglaublich: Jannik Sinner eilt weiter von Sieg zu Sieg, fegt einen Gegner nach dem nächsten vom Platz! Am Freitag fixierte er erstmals den Einzug ins Finale von Madrid. Doch damit nicht genug.

Die Geschichte des Halbfinalduells zwischen Jannik Sinner und Arthur Fils, immerhin eines der größten Talente der Welt und aktuelle Nummer 25 des Rankings, ist schnell erzählt: Der Südtiroler gewann mit 6:2, 6:4 und benötigte dafür gerademal 85 Minuten. Der dieser Erfolg beim Masters-1000-Turniers in Madrid ist ein ganz besonderer.


Es ist nämlich der 350. Sieg von Sinner auf der ATP-Tour, der 22. am Stück. Doch damit noch immer nicht genug: Der Sextner zog zum 13. Mal ins Finale eines Masters-Turnier ein – und das zum fünften Mal in Folge.

ATP-Sieg Nummer 350

Sinner hat nun bei allen bisherigen Masters-1000-Turnieren der Saison das Endspiel erreicht (Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid). Ein Kunststück, das zuvor nur Roger Federer und Rafael Nadal gelungen war – allerdings ohne alle Turniere in einem Jahr zu gewinnen. Diese Chance hat der 24-jährige Südtiroler nun.
„Dieses Endspiel bedeuten mir viel“ Jannik Sinner

Im Finale am Sonntag trifft Sinner auf Alexander Zverev, der den belgischen Überraschungsmann Alexander Blockx in zwei Sätzen besiegte. Der Deutsche hat die letzten acht Duelle mit dem Pusterer allesamt verloren. Sinner ist also neuerlich der große Favorit. Dennoch sagte er nach seinem Halbfinalsieg ganz bescheiden: „Dieses Endspiel bedeuten mir viel. Es wird schwierig, aber ich freue mich auf die Chance.“

In den anderthalb Stunden vor dem Siegerinterview zeigte Jannik Sinner seine ganze Klasse. Er spielte mit einer unschlagbaren Kombination aus Willensstärke, Konzentration, Selbstbewusstsein, Präzision und powervollem Tennis. Schon im ersten Satz ließ Sinner keinen Zweifel daran, wer das Spiel kontrolliert. Mit aggressivem Returnspiel und hoher Präzision setzte er Fils früh unter Druck. Zwei Breaks entschieden den Durchgang schnell zu seinen Gunsten.

Sagenhafte Power und Präzision

Auch im zweiten Satz blieb Sinner stabil, obwohl Fils seine Aufschlagquote deutlich verbesserte. Beim Stand von 4:4 folgte der entscheidende Moment: In einem intensiven Ballwechsel holte sich Sinner das Break – mit einem spektakulären Rückhand-Winner die Linie entlang. Kurz darauf servierte er souverän zum Matchgewinn aus. Diesen Phasen des Spiels zeigten, dass Sinner aktuell auf einem Niveau spielt, das selbst im Spitzenfeld herausragt. Und somit wird weiter Tennisgeschichte geschrieben.

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