
Vater Hanspeter und Jannik Sinner im Herbst 2025 in Wien. © APA / TOBIAS STEINMAURER
Bestätigt: Sinner will seinen Wien-Titel verteidigen
Das ATP-500-Turnier in Wien ist für viele Südtiroler Tennisfans eine großartige Möglichkeit, ihrem Superstar Jannik Sinner auf die Beine und Hände zu schauen. Am Montag gab es die Bestätigung, dass der Sextner auch dieses Jahr in der Wiener Stadthalle aufschlagen wird.
14. September 2026
Von: cst/apa
Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld wird vom 24. Oktober bis 1. November in der Wiener Stadthalle aufschlagen. Am Montag bestätigten die Veranstalter, dass mit Jannik Sinner und Alexander Zverev die beiden besten Spieler der Gegenwart mit dabei sein werden.
Sinner ist bei den Erste Bank Open der topgesetzt Spieler. Für Turnierdirektor Herwig Straka kam die Zusage des Südtirolers nicht überraschend. „Wir haben das ganze Jahr Kontakt. Als er die US Open nicht gespielt hat, war meine Hoffnung, dass er wieder spielen wird, weil er die Punkte auch braucht. In Summe war es die letzten Wochen nicht so überraschend, aber es freut mich sehr, dass er wieder nach Wien kommt“, so der Steirer.
US-Open-Champion Alexander Zverev kommt ebenfalls nach Wien. © APA / JULIAN FINNEY
Mit Zverev kommt zudem der zweite des ATP-Rankings nach Wien. „Es freut uns, dass wir drei der vier Grand-Slam-Titel in Wien haben“, sagte Straka mit Blick auf Sinner und Zverev lachend. Da jeder Spieler sowohl vom Ranking als auch von der Leistung her zusätzliche Boni erhält, wird French-Open- und US-Open-Sieger Zverev für Wien teurer. „Aber das zahlt man unter Anführungszeichen 'gerne', weil die Aufwertung für das Turnier enorm ist.“Kampf um die Nummer eins in Wien?
Da Sinner bis zum 2. November, dem Tag nach dem Wiener Turnier, rund 2.000 Punkte zu verteidigen hat, könnte es gar zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Nummer 1 schon in Österreich kommen. Dotiert ist das Traditionsturnier mit 2.797.985 Euro, in Sachen Umsatz nähert man sich bereits der Grenze von 20 Millionen. Und der Zuschauerrekord aus dem Vorjahr mit 82.000 Fans soll wieder angegriffen werden.Flavio Cobolli ist in Wien an vierter Stelle gesetzt. © ANSA / CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH
Sinner und Zverev sind allerdings nicht die einzigen Weltklasse-Spieler in Wien. Daniil Medvedev (ATP 6), Flavio Cobolli (ATP 7), Frances Tiafoe (ATP 8) oder die Jungstars Learner Tien (ATP 13) und Jakub Mensik (ATP 15) schlagen ebenfalls in der österreichischen Hauptstadt auf.Profil bearbeiten
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