T Tennis

Linda Mair

Bombenhagel statt Ballwechsel

Linda Mair hatte am Mittwoch einige Schrecksekunden zu überstehen. Beim Training in Ashkelon explodierten nur wenige Kilometer von der Tennisanlage entfernt mehrere Bomben.

Linda Mair stehe noch unter Schock, doch es gehe ihr gut. „Ich habe gerade trainiert, als ich gehört habe, wie die Bomben detoniert sind. Es hat am Vormittag gekracht, und auch am Nachmittag sind wieder welche explodiert. Das war gar nicht weit von der Tennisanlage entfernt“, erklärte Linda Mair exklusiv auf SportNews.

Zur Zeit der Explosionen hielt sie sich in Ashkelon auf, wo sie am Montag in der ersten Runde des ITF-Tuniers (10.000 Dollar) ausgeschieden war. Noch bis zum 2. November wird die Passeirerin in Israel bleiben, wo sie auch in der kommenden Woche an einem Turnier teilnehmen wird. Dieses findet in Netanya statt, einer Stadt unweit der Grenzezum Palästinenser-Gebiet.

Mair vermute, dass die Bomben am Mittwoch im Gaza-Streifen detoniert sind. Ob es sich möglicherweise um Bomben-Attentate in Ashkelon selbst gehandelt habe, konnte Mair nicht mit Sicherheit sagen.

Autor: sportnews