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Laura Mair zeigte ein starkes Spiel, schied aber dennoch aus.

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Laura Mair zeigte ein starkes Spiel, schied aber dennoch aus.

Boskovic stürzt Titelverteidigerin – Mair scheitert knapp

Am dritten Turniertag der „RoveretOpen – Città della Pace“ (WTA 125) wurden im PalaBaldresca die letzten zehn Erstrundenpartien im Einzel ausgetragen. Den erneut zahlreich erschienenen Zuschauern, die vor allem am Abend für eine stimmungsvolle Kulisse sorgten, wurden hochklassige Begegnungen geboten – ebenso wie gleich mehrere Überraschungen, die das Tableau ordentlich durcheinanderwirbelten.

Für die größte Sensation des Tages sorgte Lea Boskovic. Die Kroatin, die sich erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, bezwang die Vorjahressiegerin und Nummer zwei der Setzliste Oksana Selekhmeteva mit 6:2, 7:6(2). Damit muss die Titelverteidigerin bereits in der ersten Runde die Segel streichen. „Das ist einer der größten Siege meiner Karriere. Ich habe mich schon in der Qualifikation hier sehr wohlgefühlt, und heute war es genauso. Ich habe meine Chancen genutzt, befreit aufgespielt und um jeden Ball gekämpft“, so die strahlende Siegerin.


Kaum weniger eindrucksvoll präsentierte sich Martyna Kubka. Die Polin (WTA #166), die vor zehn Monaten das Turnier in Wolkenstein gewonnen hatte und sich auf schnellen Belägen sichtlich zuhause fühlt, ließ der an Position vier gesetzten Armenierin Alina Charaeva (WTA #98) beim 6:1, 6:2 keine Chance und benötigte dafür gerade einmal 78 Minuten.

Beinahe hätte es am Dienstag auch die Vorjahresfinalistin erwischt: Lucrezia Stefanini, die erst am Vorabend aus Samsun angereist war, sah sich einer über weite Strecken druckvoll und befreit aufspielenden Laura Mair gegenüber. Die Grödner Wildcard holte sich den ersten Satz mit 6:3, ehe die Italienerin besser in die Partie fand und prompt nach Sätzen ausglich. Im Entscheidungssatz reagierte Mair mehrfach auf Breakrückstände, musste sich am Ende aber doch mit 5:7 geschlagen geben. „Das war ein sehr schwieriger Auftakt für mich. Laura hat locker und richtig stark gespielt, ich hingegen bin erst gestern Abend angekommen, war noch etwas müde und hatte kaum Zeit, mich an die Bedingungen hier in Rovereto zu gewöhnen. Das soll Lauras Leistung aber keineswegs schmälern. Ich bin einfach froh, dass ich am Ende nochmal alles aus mir herausholen konnte“, resümierte Stefanini. Mair zeigte sich zwar enttäuscht, zog aber eine positive Bilanz: „Ich bin sehr gut gestartet und habe viel Druck gemacht. Im zweiten Satz waren ein paar Höhen und Tiefen zu viel drin, aber Lucrezia ist auch besser ins Spiel gekommen. Im dritten Durchgang habe ich mich gut zurückgekämpft, hinten raus waren es dann ein paar Return-Fehler zu viel. Trotzdem war es ein gutes Match für mich.“

Ohne Chance blieb hingegen die zweite Wildcard aus der Region: CT Rovereto-Aushängeschild Elisa Visentin musste sich der an Nummer sechs gesetzten Tschechin Dominika Salkova mit 0:6, 1:6 beugen. Auch Noemi Basiletti, die Wildcard des italienischen Verbands, schied gegen die Slowakin Viktoria Hruncakova mit 2:6, 2:6 aus.

Andreescu und Ruzic machen Achtelfinal-Kracher perfekt

Zum Abschluss des Tages war es auf dem Centre Court dann so weit: die ehemalige US Open-Siegerin Bianca Andreescu gab ihr Turnierdebüt und ließ sich von den Überraschungen des Tages nicht beirren. Die Kanadierin setzte sich in 59 Minuten souverän mit 6:2, 6:2 gegen die Serbin Mia Ristic durch. Ebenso wenig Blöße gab sich die topgesetzte Kroatin Antonia Ruzic (WTA #93), die Anna Siskova mit 7:5, 6:3 bezwang. Damit steht fest: Im Achtelfinale kommt es zum Gipfeltreffen zwischen der Nummer eins des Turniers und der ehemaligen Nummer vier der Welt.

Ebenfalls in die Runde der letzten 16 zogen Jil Teichmann (6:3, 7:5 gegen die Qualifikantin Tessa Brockmann), Anouk Koevermans (5:7, 6:1, 6:4 im Qualifikantinnen-Duell mit Erika Andreeva) und die Serbin Teodora Kostovic ein, die sich gegen die als Lucky Loserin nachgerückte Elsa Jacquemot mit 7:5, 7:6(5) durchsetzte.

Schlagwörter: Tennis Rovereto Open

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