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Flavio Cobolli ließ sich feiern. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Flavio Cobolli ließ sich feiern. © ANSA / TOLGA AKMEN

Cobolli & Paolini: Azzurri glänzen in Wimbledon

Beim Rasen-Klassiker in Wimbledon spielten Tennisspieler aus Italien über ein Jahrhundert lang nur eine untergeordnete Rolle. Inzwischen sind die Azzurri aber zu ernstzunehmenden Titelanwärtern herangereift. Neben Jannik Sinner stehen nun auch Flavio Cobolli und Jasmine Paolini im Viertelfinale.

Jannik Sinner hatte bereits am Sonntag mit seinem Sieg über Shintaro Mochizuki einen Platz unter den besten Acht gebucht. Dort trifft er nun auf den Deutschen Jan-Lennard Struff. Flavio Cobolli und Jasmine Paolini machten es dem Sextner tags darauf gleich.


Der French-Open-Finalist schlug im Achtelfinale den an Nummer 5 gesetzten Alex De Minaur mit 7:5, 7:6 und 6:3. Beeindruckend: Sowohl im zweiten als auch im dritten Satz führte der Australier jeweils mit einem Break, doch Cobolli kam stets zurück und bewies in den wichtigen Momenten große Nervenstärke. Seinen Sieg bejubelte der Römer, der schon im Vorjahr im Viertelfinale stand, anschließend im Stile von Cristiano Ronaldo. Jetzt bekommt er es entweder mit Grigor Dimitrov (ATP 146) oder Arthur Fery (ATP 114) zu tun.

Jasmine Paolini (links) schlug Alexandra Eala. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Jasmine Paolini (links) schlug Alexandra Eala. © APA/afp / ADRIAN DENNIS


Mit der Schweizer Sport-Ikone Roger Federer unter den Zuschauern ist der Erfolgslauf der philippinischen Tennisspielerin Alexandra Eala unterdessen zu Ende gegangen. Die 21-Jährige musste sich im Achtelfinale der zweimaligen Grand-Slam-Finalistin Jasmine Paolini 4:6, 6:4, 3:6 geschlagen geben.

Paolini für Eala zu stark

Paolini, die Finalistin von 2024, richtete sich in ihrem Siegerinterview an den achtmaligen Wimbledon-Champion Federer: Sie habe sich erinnern müssen, fokussiert zu bleiben, und nicht daran zu denken, dass Federer auf der Tribüne sitze. Er sei ihr Idol gewesen, sagte die Italienerin. Die 30-Jährige trifft jetzt im Viertelfinale auf die French-Open-Halbfinalistin Marta Kostyuk aus der Ukraine.

Roger Federer saß in der Royal Box. © ANSA / NEIL HALL

Roger Federer saß in der Royal Box. © ANSA / NEIL HALL


Ihre Kontrahentin Eala hatte zuvor für Furore gesorgt, weil sie als erster Tennisprofi der Philippinen bei den Frauen und Männern die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreichte und dann auch ins Achtelfinale einzog. Zwei Tage nach ihrem Sieg gegen die polnische Titelverteidigerin Iga Swiatek spielte die Weltranglisten-32. mit bandagiertem rechtem Oberschenkel und bandagiertem linkem Schlagarm. Bei rund 30 Grad Celsius kühlten sich die Spielerinnen in den Pausen mit Eisbeuteln und Eishandtüchern ab.

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