
Flavio Cobolli schlug Rafael Jodar © APA / EMILEE CHINN
Cobolli schlägt den Newcomer des Jahres
Das Masters-1000-Turnier von Cincinnati bot am Mittwoch im Achtelfinale einen wahren Leckerbissen. In diesem wies Flavio Cobolli den spanischen Aufsteiger Rafael Jodar in die Schranken.
19. August 2026
Von: leo
Rafael Jodar hat in diesem Jahr einen fast schon beispiellosen Aufschwung erlebt. Mitte März noch außerhalb der Top 100 klassiert, klopft der 19-Jährige mittlerweile als Elfter der Weltrangliste an die besten zehn Spieler der Weltrangliste an. Kein Wunder, denn Jodar hat im Kalenderjahr 2026 nach Jannik Sinner und Alexander Zverev die meisten Matches auf der ATP Tour gewonnen – gleich 36 an der Zahl. Am Mittwoch musste sich der Youngster jedoch geschlagen geben.
Jodar gewann gegen Flavio Cobolli (ATP 10) zwar den ersten Satz, verlor nach zweieinhalb Stunden aber mit 6:4, 6:7 und 3:6. Ein Break im Schlusssatz reichte dem Italiener, um die Entscheidung herbeizuführen. Jetzt bekommt es Cobolli entweder mit Alexander Zverev (ATP 2) oder Tommy Paul (ATP 24) zu tun. Das Match musste im zweiten Satz wegen Regens unterbrochen werden, als der Deutsche mit 6:4 und 3:4 führte.
Rafael Jodar musste sich Flavio Cobolli geschlagen geben. © APA / EMILEE CHINN
Sein bereits viertes Match in Cincinnati gewann Thiago Agustin Tirante (ATP 50), der in der zweiten Runde Novak Djokovic geschlagen hatte. Der Argentinier schlug Jakub Mensik (ATP 16) mit 5:7, 6:4 und 6:4. Im Achtelfinale wartet nun entweder Arthur Fils (ATP 21) oder Alex De Minaur (ATP 8). Auch diese Partie wurde vom Regen gestoppt.
Swiatek unaufhaltsam
Bei den Frauen setzte Iga Swiatek (WTA 5) ihre Siegesserie fort und feierte gegen die Französin Diane Parry (WTA 66) beim 6:3, 6:3 den neunten Erfolg in Serie. Zuletzt hatte die Polin das Masters-1000-Turnier in Toronto gewonnen. In diesem schlug sie im Finale die Kasachin Elena Rybakina (WTA 2). Sollte Letztere im Achtelfinale Diana Shnaider (WTA 14) eliminieren, würden Swiatek und Rybakina erneut aufeinandertreffen.Eine Klasse für sich: Iga Swiatek © APA / MATTHEW STOCKMAN
Eine Runde weiter ist auch Marta Kostyuk (WTA 11), die die French-Open-Gewinnerin Mirra Andreeva (WTA 6) mit 4:6, 6:0 und 6:2 bezwang. Jessica Pegula (WTA 3) rang Sorana Cirstea (WTA 19) mit 6:2, 4:6 und 7:5 nieder.
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