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Jannik Sinner hat ein Novum gebrochen: Erstmals kürte er sich in Rom zum Champion. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE

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Jannik Sinner hat ein Novum gebrochen: Erstmals kürte er sich in Rom zum Champion. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE

Das ist für die Ewigkeit: Sinner triumphiert in Rom

Wahnsinn! Jannik Sinner hat Tennisgeschichte geschrieben – und das auch noch in der ewigen Stadt Rom. Als jüngster Spieler aller Zeiten hat er alle neun Masters-Turniere gewonnen. Das letzte, jenes im Foro Italico, wurde zum Triumphzug.

Jannik Sinner ist der Champion von Rom. Mit einer wahren Willensleistung hat der Südtiroler im Finale der Internazionali d'Italia einen starken Casper Ruud mit 6:4, 6:4 in die Knie gezwungen. Nach 105 Spielminuten stand dieser lang ersehnte Turniersieg des Weltranglistenersten in Stein gemeißelt.


Der Superstar aus Sexten pulverisierte damit einen weiteren Rekord von Tennislegende Novak Djokovic. Dieser war bislang der einzige Spieler überhaupt, der alle neun Masters-1000-Turniere rund um den Globus gewinnen konnte. Allerdings machte „Djoker“ die Neun erst mit 31 Jahren voll, Sinner gelang das unglaubliche Kunststück mit 24.

„Ich bin überglücklich“ Jannik Sinner

Doch damit nicht genug: Der Pusterer feierte am Sonntag vor mehr als 10.000 begeisterten Fans auch noch seinen sechsten 1000er-Erfolg am Stück. Zuletzt konnte er auf dieser Turnierebene sowohl in Paris, Indian Wells, Miami, Monte Carlo als auch in Madrid triumphieren. „Ich bin überglücklich“, strahlte Sinner nach dem Match. Seit sage und schreibe 50 Jahren wartete Rom auf einen Turniersieger aus Italien. „Dass mir das gelungen ist, macht mich sehr stolz – und es freut mich für diese fantastischen Fans.“

Verhaltener Beginn, starkes Finish

Sinner, der bei seinem Halbfinalsieg gegen Daniil Medvedev noch angeschlagen wirkte, musste im Finale gegen Ruud richtig auf die Zähne beißen. Während der Norweger sofort präsent war, erwischte der Branchenprimus einen wackligen Start. Vor allem der erste Aufschlag kam zunächst gar nicht. Doch mit Fortdauer der Partie schlichen sich ein paar unnötige Fehler zu viel in das Spiel des Skandinaviers. So reichte Sinner eine (für seine Verhältnisse) eher durchschnittliche Leistung zum 6:4-Satzgewinn.

Danach machte der Sextner ernst – und das wie! Er nahm die Rückhand des Gegners ins Visier, hämmerte die Bälle gnadenlos ins Eck und landete so satzübergreifend fünf Games am Stück. Jetzt war alles wieder auf Schiene. Sinner führte im zweiten Durchgang schnell mit 2:0, danach brachte er alle seine Aufschlagspiele, ohne mit der Wimper zu zucken, durch. Somit entschied er auch den zweiten Satz mit 6:4 für sich.

Nach dem Spiel ließ sich der sichtlich gerührte Sinner noch von den Tennisfans am Campo Centrale feiern. Die nächsten Tage wird er dann seine Energiereserven wieder füllen und seinen Fokus auf das große Saisonziel, die French Open in Paris, richten. Diese beginnen am 24. Mai.

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