
Jannik Sinner (links) und Carlos Alcaraz (rechts) teilten sich die großen Tennis-Titel des vergangenen Jahres untereinander auf. © APA/afp / JUNG YEON-JE
Das nächste Kapitel Sinner gegen Alcaraz
Die Nominierungen für die Laureus World Sports Awards wurden kürzlich veröffentlicht – und mit Jannik Sinner steht auch ein Südtiroler auf der Anwärterliste.
03. März 2026
Von: tu
Alljährlich wird in der Welt des Sports der Laureus World Sports Awards verliehen. Am Dienstagmittag wurden die nominierten Athleten und Mannschaften in insgesamt acht Kategorien bekanntgegeben: Sportler des Jahres, Sportlerin des Jahres, Sportlerin mit Behinderung des Jahres, Mannschaft des Jahres, Actionsportlerin des Jahres, Durchbruch des Jahres, Comeback des Jahres sowie der Laureus Sport for Good Award. In der Kategorie „Sportler des Jahres“ findet sich dabei auch Jannik Sinner wieder.
Der Südtiroler blickt auf ein sportlich herausragendes Jahr 2025 zurück, das dem 24-Jährigen jedoch auch mental einiges abverlangte. Zunächst gewann er zum zweiten Mal in Folge die Australian Open. Danach sorgte eine dreimonatige Dopingsperre für Unruhe, die ihn wichtige Punkte und Spielpraxis kostete. Dennoch ließ sich der Sextner nicht aus dem Rhythmus bringen.
2025 im Zeichen Sinner gegen Alcaraz
Es folgten dennoch zunächst zwei Finalniederlagen gegen Carlos Alcaraz bei den Italian Open und den French Open. Revanche nahm Sinner jedoch mit seinem Premierensieg in Wimbledon, wo er sich im Endspiel gegen den Spanier durchsetzte. Beim vierten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open, hatte wiederum Alcaraz die Nase vorn. Die ATP Finals in Turin gingen schließlich wieder an Sinner.Die beiden haben viel Respekt füreinander. © ANSA / Alessandro Di Marco
Es überrascht daher kaum, dass sich die beiden Dominatoren der vergangenen Tennissaison gemeinsam auf der Liste der besten Einzelsportler wiederfinden. Mit jeweils zwei Grand-Slam-Titeln ist ihre Bilanz nahezu ausgeglichen, auch wenn Alcaraz seine Position als Nummer eins der Welt bis zum Jahresende behauptete.
Neben Sinner und Alcaraz sind in der Kategorie „Sportler des Jahres“ zudem Ousmane Dembélé, Mondo Duplantis, Marc Márquez und Tadej Pogacar nominiert. Duplantis geht dabei als Titelverteidiger ins Rennen. Rekordsieger des Preises ist Roger Federer mit sechs Auszeichnungen.
Tadej Pogacar gewann die Tour de France und wurde Weltmeister. © ANSA / MICHELE MARAVIGLIA
Auch in anderen Kategorien finden sich prominente Namen aus der Tenniswelt: Der Brasilianer João Fonseca ist als „Durchbruch des Jahres“ nominiert, während Aryna Sabalenka in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ zu den Favoritinnen zählt.
Die Nominationen
Hier ein Überblick. © Instagram
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