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Im Raiffeisensaal wurde die Tennissaison 2013 offiziell vorgestellt Am Rednerpult: Christian Pfeifer, Wolfgang Wanker, Roland Sandrin, Richard Weißensteiner, Alex Antonitsch und Klaus Schwarz Verbandspräsident Richard Weißensteiner Kitzbühel-Turnierdirektor Alex Antonitsch

Das Südtiroler Tennis setzt auf Altbewährtes und viel Neues

Am Dienstag hatte Richard Weißensteiner seinen ersten offiziellen Auftritt als Präsident des Südtiroler Tennisverbands. Im Raiffeisensaal in Bozen hat er bekräftigt, eine neue Ära in der heimischen Tennisszene einläuten zu wollen und gleichzeitig die wichtigsten Termine der bevorstehenden Wettkampfsaison im Detail vorgestellt.

Rund 4.000 Sportler aus 400 Mannschaften und 89 Vereinen halten den Tennisschläger bereits griffbereit. Sie warten sehnlichst auf die in Kürze beginnende Sommersaison, deren Höhepunkt traditionell der „Raiffeisen Tennis Grand Prix“ darstellt. Dazu zählen nicht weniger als 30 Turniere der Open-Klasse, sowie der Kategorien 3 und 4. Hinzu kommen 16 Jugendturniere und die zahlreichen Meisterschaften des Italienpokals. „Der Tätigkeitsbereich ist weit gefächert. Unser Ziel muss es aber sein, noch mehr Interesse und Begeisterung für diese einzigartige Sportart zu schaffen. Da helfen uns natürlich Weltklasseathleten wie Andreas Seppi und Karin Knapp ungemein weiter.“


Drei internationale Turniere

Bei der Pressekonferenz im Raiffeinsaal waren neben Gastgeber Dr. Klaus Schwarz und Roland Sandrin, Vorstandsmitglied des nationalen Tennisverbands und kommissarischer Leiter des Verbands in Kampanien, auch zwei Organisatoren der insgesamt drei internationalen Tennisturnier in Südtirol anwesend, nämlich Wolfgang Wanker vom „Sparkasse ATP Challenger“ in St. Ulrich und Christian Pfeifer von der „Future Sparkasse Trophy“ des TC Rungg. Wanker hat sein Ziel für die kommende Auflage klar definiert: „Nach dem überwältigenden Erfolg im Vorjahr wollen wir auch heuer Andreas Seppi als großes Zugpferd gewinnen. Ich hoffe, dass er seine Saison nach dem Auftritt in Paris-Bercy erneut bei uns in Gröden ausklingen lässt. Die Chance stehen sicherlich gut.“

Bereits Mitte August steigt in Rungg das renommierte Futures-Turnier. „Wir haben sowohl den Zeitpunkt, als auch das Preisgeld von 15.000 Dollar+hospitality unverändert gelassen. Wir sind sehr froh, dass die Woche zuvor in Bozen das ITF-Turnier ausgetragen wird, denn mit etwas Zusammenarbeit können wir sicherlich einige namhafte Spieler anlocken“, erhofft sich Pfeifer.


ATP-Turnier in Kitzbühel setzt auf Südtirol

Als Ehrengast war allerdings der ehemalige österreichische Weltklassespieler Alex Antonitsch geladen. Er ist aktueller Turnierdirektor des ATP 250 in Kitzbühel. Antonitsch hat die Gelegenheit genutzt und mit viel Wortwitz für sein Turnier die Werbetrommel gerührt: „In Kitzbühel wollen wir auch die Tennisfans aus den umliegenden Regionen anziehen und dazu zählt zweifelsfrei auch Südtirol. Bei der diesjährigen Auflage wird es einen eigenen ‚Südtirol Day‘ geben, mit vergünstigtem Eintritt und weiteren Sonderaktionen. Unser Wunschspieler ist natürlich Andreas Seppi, der bereits mehrfach Gesprächsbereitschaft signalisiert hat. Mit ihm, sowie Philipp Kohlschreiber aus Deutschland und dem österreichischen Lokalmatador Jürgen Melzer hätten wir ein unglaubliches Teilnehmerfeld.“ Für die Tennisbegeisterten hierzulande könnte das ATP-Turnier in Kitzbühel also einen weiteren Leckerbissen in der ereignisvollen bevorstehenden Saison bilden.



Autor: sportnews

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