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Andy Murray ist zurück auf der großen Tennis-Bühne. © APA/getty / AL BELLO

Das unglaubliche Comeback des Andy Murray

Am zweiten Tag der US Open sorgte mit Andy Murray ein Ungesetzter für den meisten Gesprächsstoff.

Der 33-Jährige, dreifacher Grand-Slam-Sieger und zusätzlich achtfacher Major-Finalist, ist nicht umsonst einer der „big four“. Der ehemalige Weltranglisten-Erste rang den Japaner Yoshihito Nishioka nach 4:38 Stunden mit 4:6,4:6,7:6(5)7:6(4),6:4 nieder. Dabei beeindruckte der Schotte nach einem 0:2-Satzrückstand vor allem mit seinem Kampfgeist.


Murray, der seine Karriere Anfang 2019 wegen einer erneuten Operation an der Hüfte eigentlich bereits beenden wollte, nutzte seinen ersten Matchball. Damals hatte Murray bei den Australian Open sein bis dato letztes Major-Single gespielt und nach einer Fünfsatz-Niederlage in Melbourne unter Tränen sein mögliches Karriere-Ende avisiert.

Inzwischen hat er eine künstliche Hüfte und war nun voller Freude: „Ich habe gerade ein Viereinhalb-Stunden-Match gespielt und ich hätte nie gedacht, dass ich das noch tun kann“, sagte Murray, der im vierten Satz sogar einen Matchball abgewehrt hat.

Vom Tennis her könne er besser spielen, aber die größte Frage, ob sein Körper so eine Belastung aushält, wurde in diesem Match beantwortet. Murray trifft nun im Generationenduell auf den als Nummer 15 gesetzten Kanader Felix Auger-Aliassime.

Autor: dpa

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