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Jannik Sinner ist in Marseille gegen den Mann der Stunde ausgeschieden. © AFP / DAVID GRAY

Die Nummer 2 in spe ist zu gut für Sinner

Jannik Sinner ist beim ATP-250-Turnier in Marseille am Freitagnachmittag im Viertelfinale ausgeschieden. Der topgesetzte Daniil Medvedev, der in der kommenden Woche erstmals an Nummer 2 im Weltranking aufscheinen wird, zeigte dem jungen Sextner klar die Grenzen auf.

Es war ein Duell, das es auf der großen Tennisbühne künftig öfters zu sehen geben könnte. Hier der 25-jährige Russe, der seit letztem Jahr aus der Weltspitze nicht mehr wegzudenken ist, im Februar im Finale der Australian Open stand und ab der kommenden Woche an Nummer 2 aufscheinen wird. Da der 19-jährige Sextner (ATP 34), der von allen Seiten als der kommende Star betitelt wird. Am Ende wurde aber klar: Medvedev ist für Sinner (noch) eine Nummer zu groß. Der Russe ließ dem Youngster im Viertelfinale von Marseille in 77 Minuten keine Chance und gewann mit 6:2, 6:4.


Bereits vor dem Duell sagte Medvedev, dass er auf eine einfachere Auslosung in Marseille gehofft hatte. Nach seinem Freilos in der ersten Runde traf er im Achtelfinale prompt auf den Bulgaren Egor Gerasimov (ATP 76) und musste nun gegen Sinner ran. Deshalb ging der Russe am Freitag auch von Beginn an volles Tempo, mit dem Sinner anfangs zwar noch mithalten konnte, mit Fortdauer aber immer mehr Mühe hatte. Besonders bei eigenem Aufschlag war die aktuelle Nummer 3 der Welt schlichtweg beeindruckend.

Medvedev wie eine Dampfwalze
In den ersten Games hielt Sinner noch mit, kassierte im fünften Spiel aber das Break zum 2:3. Kurz darauf erhöhte Medvedev dank eines neuerlichen Breaks sogar auf 5:2, weshalb der Satz schon nach 34 Minuten durch war. Zu Beginn des zweiten Abschnitts ließ Sinner zwar immer wieder seine Klasse aufblitzen, doch Medvedev agierte an diesem Freitag wie eine Dampfwalze. Die längeren Ballwechsel entschied Medvedev fast ausnahmslos für sich.

Im fünften Game nahm der Russe seinem Gegenüber den Aufschlag ab und zog danach auf 5:3 davon. Bei diesem Stand gab es für Sinner die erste Breakmöglichkeit, allerdings blieb diese ungenutzt. Nach 77 Minuten verwandelte Medvedev schließlich seinen zweiten Matchball zum 6:4.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Sinner, der sich am Montag im ATP-Ranking um zwei Positionen auf Rang 32 verbessern wird, nicht. Bereits in der kommenden Woche schlägt er in Dubai auf, anschließend geht es nach Übersee, wo in Miami das erste Masters-1000-Turnier der Saison ansteht.

Autor: det

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