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Jannik Sinner & Co. drohen an den US Open mit einem Boykott. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MADDIE MEYER

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Jannik Sinner & Co. drohen an den US Open mit einem Boykott. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MADDIE MEYER

Der nächste Protest: Boykottieren Sinner & Co. US-Open-Show?

Der Kampf der Tennisprofis um mehr Preisgeld könnte in wenigen Monaten die nächste Eskalationsstufe erreichen. Demnach planen Jannik Sinner & Co., an den US Open einen Boykott des Mixed-Doppel-Turniers.

Im letzten Jahr erregte das Mixed-Doppel-Turnier an den US Open große Aufmerksamkeit. Erstmals in der Geschichte nahmen die großen Stars der Tennisszene daran teil. Sinner hätte mit Katerina Siniakova um den Titel kämpfen sollen, musste krankheitsbedingt aber zurückziehen. Schlussendlich gewannen mit Andrea Vavassori und Sara Errani zwei Doppelspezialisten den Jackpot von einer Million Dollar.


In dieser Saison soll das Mixed-Doppel-Turnier erneut mit den größten Stars in der Woche vor dem eigentlichen Turnier über die Bühne gehen. Laut einem Bericht der Times könnte es jedoch ohne die ganz großen Stars stattfinden. Der Grund: In der Preisgeld-Debatte planen Sinner und seine Mitstreiter einen Boykott dieses Events.

Die Gewinner des letzten Jahres: Sara Errani und Andrea Vavassori © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MATTHEW STOCKMAN

Die Gewinner des letzten Jahres: Sara Errani und Andrea Vavassori © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MATTHEW STOCKMAN


Die Debatte war vor den French Open angeheizt worden. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus hatte sogar gedroht, dass irgendwann ein vollständiger Boykott – auch im Einzel – notwendig sein könne. Als Maßnahme, um ihre Forderung zu unterstreichen, begrenzten Topspieler in Paris ihre Pressekonferenz-Zeiten vor dem Turnierauftakt.

Eine große Show

Das neu gestaltete Mixed-Doppel-Turnier in New York besitzt zwar bei Weitem nicht die Strahlkraft und das Prestige der Einzelkonkurrenz. Es ist dennoch ein Indiz dafür, was in Zukunft folgen könnte, sollten die US Open dem Wunsch der Tennisstars nicht nachkommen.

Im Arthur-Ashe-Stadium findet das Turnier statt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AL BELLO

Im Arthur-Ashe-Stadium findet das Turnier statt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AL BELLO


Die Veranstalter in Wimbledon wandten einen ähnlichen Protest ab, indem sie heuer das Gesamtpreisgeld auf 64,2 Millionen Pfund (rund 74,3 Millionen Euro) anhoben. Damit steigt es um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Sieger und die Siegerin erhalten demnach 3,6 Millionen Pfund (rund 4,17 Millionen Euro) und damit ebenfalls 20 Prozent mehr als 2025. Die Finalistin und der Finalist bekommen jeweils die Hälfte.

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