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Andreas Seppi wünscht sich weitere Jubelszenen wie diese. © ATP Tour/USTA

Der Oldie plant die nächste Sensation

Mit seinen 37 Jahren und 6 Monaten ist Andreas Seppi der älteste Spieler überhaupt, der bei den diesjährigen US Open noch im Einsatz steht. Und dennoch scheint er noch lange nicht satt. Das selbe gilt übrigens auch für Jannik Sinner, der wie Seppi am Donnerstagabend im Einsatz steht.

Satte 4 Stunden und 8 Minuten stand Andreas Seppi (ATP 89) am Dienstag gegen Marton Fucsovics im Einsatz, ehe er den insgesamt 11. Matchball in diesem packenden Duell für sich entschied und die Weltranglistennummer 41 überraschend aus dem Turnier warf (SportNews berichtete). Exakt 48 Stunden später steht der Routinier in Flushing Meadows erneut im Einsatz – und wieder ist er krasser Außenseiter.


Seppi fordert am Court 5 der gigantischen Tennisanlage in New York den an Nummer 10 gesetzten Hubert Hurkacz (ATP 13) heraus. Das erstmalige Aufeinandertreffen zwischen dem Kalterer und den fast auf den Tag genau 13 Jahre jüngeren Polen geht gegen 19.30 Uhr (MESZ) über die Bühne. „Ich werde auf jeden Fall bei Sinner, der ein guter Freund von ihm ist, und bei Berrettini, der kürzlich in Wimbledon gegen ihn gespielt hat, nach Hurkacz fragen und mir ein paar Informationen abholen“, hatte Seppi schon nach seinem Sieg gegen Fucsovics angekündigt.

Ob Seppi mit dem Favoriten mithalten oder diesen gar besiegen kann, hängt in erster Linie von der Frage ab, wie er die Strapazen aus seiner Erstrundenpartie wegsteckt. Zumal Hurkacz bei seinem glatten Dreisatzerfolg gegen Egor Gerasimov (ATP 82) relativ entspannt durch die erste Runde marschiert ist.

Sinner ist der glasklare Favorit
Ähnlich souverän präsentierte sich zum Auftakt Jannik Sinner, der Max Purcell in 4 Sätzen besiegt hat. Für den Sextner war es der erste Sieg überhaupt beim dritten Anlauf bei den US Open. Nun will er am späten Abend (ca. 22 Uhr) im Duell mit dem US-Amerikaner Zachary Svajda das nächste Erfolgserlebnis folgen lassen. Sinner ist nicht nur wegen seines aktuellen Rankings – er ist die Nummer 16 der Welt und die Nummer 13 des Turniers – der haushohe Favorit in diesem Match.

Jannik Sinner will erstmals in die 3. Runde der US Open. © ANSA / PETER FOLEY

Der erst 18-jährige Svajda ist international noch ein absoluter Nobody und in der Weltrangliste 700 Positionen hinter Sinner gereiht. Aber Achtung: Bereits bei seinem Viersatzsieg in der ersten Runde gegen Marco Cecchinato hat er mehrfach sein Talent gezeigt und dabei bewiesen, dass seine Wild-Card für das Grand-Slam-Turnier mehr als gerechfertigt ist. Sinner will das Spiel jedenfalls nicht auf die leichte Schulter nehmen, zeigte er sich doch bereits nach seinem Auftaktsieg durchaus selbstkritisch. „Ich habe mich gut gefühlt, aber es gibt immer ein paar Dinge zu verbessern“, so der Südtiroler.

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