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Alexander Weis ist eine Runde weiter. © R. Eheim

Der perfekte Weis-Auftakt in Bozen

Alexander Weis ist am Dienstag perfekt in das ITF-Turnier in Bozen gestartet. Gleichzeitig feierte Horst Rieder nach über drei Stunden Spielzeit einen unglaublichen Sieg.

„Es ist immer besonders, in Bozen zu spielen“, meinte Alexander Weis nach seinem lockeren Sieg gegen den Italiener Luca Castagnola (ATP 1405). Für den 6:1, 6:2-Erfolg benötigte der Weltranglisten-438. gerade einmal 60 Minuten. Der Südtiroler nahm seinem Kontrahenten während des Matches fünf Mal den Aufschlag ab und ließ seinerseits keine einzige Breakchance zu – mehr Dominanz geht nicht. „Ich habe konzentriert gespielt, mein Spiel durchgezogen und bin sehr zufrieden. Ich weiß jedoch, dass mein nächster Gegner Jeremy Jahn (ATP 588) ein anderes Kaliber ist. Ich stelle mich auf ein langes und schwieriges Match ein“, sagt Weis. Der Deutsche war 2017 schon einmal die Nummer 197 der Welt, ist in den letzten Jahren aber in der Rangliste abgerutscht.


Hatte Weis bei seinem Erfolg keine Mühe, so gewann der zweite Südtiroler, Horst Rieder, eine epische Schlacht. Der 25-Jährige verwandelte nach 3:15 Stunden seinen ersten Matchball gegen seinen Gegner Pietro Pampanin (ATP 1094). Zuvor hatten sich die beiden Kontrahenten drei Sätze geliefert, die alle einen ähnlichen Verlauf hatten.

Epische Schlacht
Im ersten Durchgang gelang Pampanin als erster ein Break, Rieder kam zurück, gab dann aber noch einmal den Aufschlag ab und verlor den Satz mit 4:6. Das genaue Gegenteil geschah im zweiten Satz, als Rieder zuerst breakte, den Vorsprung wieder abgeben musste, den Abschnitt aber doch noch mit 6:4 für sich entschied. Obwohl die Kräfte bei Rieder, der in den letzten sechs Tagen acht Matches bestritt, zusehends schwanden und er den Physiotherapeuten auf den Platz rief, hielt er dagegen und landete beim Stand von 4:4 das entscheidende Break. Das Ausservieren war danach kein Problem mehr.

In der nächsten Runde kommt es für Rieder nun knüppeldick, trifft er doch auf den an Nummer 1 gesetzten Ivan Gakhov (ATP 307) aus Russland, der zuletzt noch beim ATP-Turnier in Kitzbühel im Einsatz war.

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