
Alexander Zverev ließ seinen Emotionen freien Lauf. © ANSA / Alessandro Di Marco
Der Urschrei des Alexander Zverev in Turin
Nach seinem perfekten Start in die ATP Finals ließ Alexander Zverev einen gewaltigen Urschrei los.
09. November 2025
Von: dpa
„Let's go!“, sagte der deutsche Tennisstar dann zu sich selbst. Der 28-Jährige setzte sich zum Auftakt des Prestige-Turniers in Turin gegen den US-Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (8:6) durch und hat damit gute Chancen aufs Halbfinale.„Ich habe die Dinge gut gemacht und hatte die Kontrolle. Ich bin super glücklich mit dem Sieg“, sagte Zverev im Interview auf dem Platz der Inalpi Arena.
Für den Weltranglistendritten war es der fünfte Sieg im fünften Duell mit Shelton. Schon bei seinem einzigen Saisonsieg im April in München hatte er im Finale den US-Amerikaner geschlagen. Von den Knöchelproblemen, die Zverev bei der jüngsten 0:6, 1:6-Halbfinalpleite in Paris gegen Jannik Sinner beeinträchtigt hatten, war in der Inalpi Arena nichts zu sehen.
Zverev nutzt Sheltons Schwäche
Zverev spielte hochkonzentriert und konnte sich einmal mehr auf seinen starken Aufschlag verlassen. Im gesamten Match musste der Olympiasieger von 2021 keine einzige Breakchance gegen sich abwehren. Shelton dagegen schwächelte beim eigenen Service, was Zverev zu zwei Breaks im ersten Satz ausnutzte.Ben Shelton erwischte einen gebrauchten Tag. © ANSA / Alessandro Di Marco
Im zweiten Durchgang spielte Shelton mit noch größerem Risiko – was sich seine Fehlerquote noch mehr nach oben trieb. Zverev machte deutlich weniger Fehler und spielte in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Im Tiebreak des zweiten Satzes kämpfte sich Zverev von einem 0:4-Rückstand noch erfolgreich zurück und verwandelte nach 1:32 Stunden seinen ersten Matchball.
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