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Matteo Berrettini kann wieder lachen. © Social Media

Die große Rückkehr des Matteo Berrettini

Jannik Sinner trug in den letzten Monaten die ganze Last von Italiens Tennis-Fans auf seinen Schultern, weil der zweite große Name, Matteo Berrettini, verletzt ausfiel. Jetzt ist der Römer aber endgültig zurückgekehrt: Am Sonntag bestreitet er sein 13. Finale auf der ATP Tour.

Ist die Leidenszeit des Matteo Berrettini endlich vorbei? Es sieht ganz danach aus. Der 27-Jährige, der in Wimbledon das Finale erreicht hat und bereits die Nummer 6 der Welt war, zog am Samstag ins Finale des ATP-250-Turniers von Marrakech ein. Er schlug den Argentinier Mariano Navone (ATP 60) nach knapp drei Stunden mit 6:7, 6:3 und 6:2 und trifft im Endspiel am Sonntag nun auf den spanischen Sandplatz-Spezialisten Roberto Carballes Baena (ATP 64).


Für Berrettini ist das Turnier in Marokko ein Befreiungsschlag: In den letzten anderthalb Saisonen wurde der Italiener immer wieder zurückgeworfen und rutschte aus den Top-100. Erst Mitte März gab er sein Comeback, nachdem er bei den US Open eine Knöchelverletzung erlitt. Zuvor hatten beim Weltranglisten-135. immer wieder die Bauchmuskeln gezwickt.

Große Genugtuung

„Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Finale auf der ATP Tour gespielt habe“, sagte Berrettini scherzhaft nach dem Match. Das war im Oktober 2022 der Fall, als er im 250-Turnier von Neapel Lorenzo Musetti den Vortritt lassen musste. „Ich habe sehr hart gearbeitet, um hier gesund zu stehen und das genießen zu können, was ich liebe. Ich bin sehr dankbar für all das, was jetzt passiert.“ Er sei zwar müde, doch könne es kaum erwarten, das Finale zu spielen.

Egal wie das Endspiel ausgeht: Berrettini hat nicht viel Zeit zum Durchatmen, denn für das anstehende Masters-1000-Turnier in Monte Carlo bekam er von den Organisatoren eine Wildcard. Den Gegner kennt er auch schon: Miomir Kecmanovic (ATP 50). Jannik Sinner wird hingegen vermutlich erst am Mittwoch ins Geschehen einsteigen.

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