T Tennis

Jannik Sinner steht die nächste schwere Aufgabe bevor. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Die nächste hohe Hürde für den Marathon-Mann

Noch hat Jannik Sinner seine Topform auf Hartplatz nicht gefunden. In seinem Zweitrundenmatch beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati muss er dieser aber sehr nahe kommen, um seinen Gegner zu bezwingen.

„Ich liebe es, Tennis zu spielen“, sagte Sinner am Dienstag nach seinem Marathon-Sieg gegen Thanasi Kokkinakis. „Und das, was man liebt, an seinem Geburtstag zu tun, ist das Beste.“ Er sei sehr glücklich darüber, dass es nach über drei Stunden zu einem Happy End gekommen sein. 43 Gewinnschläge, allein 30 davon mit der Vorhand, feuerte Sinner dabei ab. Und dennoch gibt es Steigerungspotenzial – vor allem, was den Return und die Angriffsschläge betrifft. „Zu Beginn habe ich nicht gut gespielt, den Ball nicht gut gefühlt“, ist Sinner selbstkritisch. „Danach versuchte ich, etwas aggressiver zu sein, was auch dem offensiven Spiel von Thanasi geschuldet war.“ Er nehme das Positive mit und hoffe, im nächsten Match auf einem höheren Niveau zu spielen.


In diesem trifft Sinner am Mittwoch auf einen alten Bekannten: Miomir Kecmanovic. Der rund zwei Jahre ältere Serbe (ATP 36) ist nach einer durchwachsenen letzten Saison im Jahr 2022 wieder zu alter Stärke zurückgekehrt. Eine Siegquote von 63 Prozent ist der Beweis dafür. 30 Partien konnte er in diesem Jahr bereits für sich entscheiden. Sinner steht bei 37. In der ersten Runde schaltete er in einem Drei-Stunden-Match keinen Geringeren als Pablo Carreno Busta aus. 1:6, 7:6 und 7:5 hieß es am Ende eines packenden Schlagabtausches. Der Spanier hatte zuletzt in Montreal Sinner nicht den Hauch einer Chance gelassen und anschließend das erste Masters seiner Karriere gewonnen.

Miomir Kecmanovic fordert Jannik Sinner. © AFP / RODRIGO ARANGUA


Sinner und Kecmanovic kennen sich gut, sind sie sich doch zwei Mal begegnet, wobei stets der Sextner die Oberhand behielt. 2019 wies der 21-Jährige den Serben bei den NextGen ATP Finals in vier Sätzen in die Schranken, im Vorjahr siegte er bei den Great Ocean Road Open in Melbourne in zwei Durchgängen. Kurios: Jedes Mal, wenn Sinner Kecmanovic bezwang, gewann er anschließend auch das Turnier. Ob das bei den Western & Southern Open, wie das Turnier offiziell heißt, auch so sein wird, ist fraglich. Das Match beginnt um rund 19 Uhr auf dem Court 4.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH