
Jannik Sinner eilt von Erfolg zu Erfolg. © ANSA / CHEMA MOYA
Die Sportwelt liegt Jannik Sinner zu Füßen
Mit seinem Triumph beim Masters-1000-Turnier in Madrid hat Jannik Sinner einmal mehr Tennisgeschichte geschrieben. Kein Wunder, dass die Sportwelt den 24-Jährigen anschließend hochleben ließ.
04. Mai 2026
Von: leo
Masters-1000-Turniere sind seit 1990 fest im Kalender der ATP Tour verankert. Die ersten vier Events eines Jahres bzw. fünf solche Turniere in Serie zu gewinnen – das gelang bisher aber noch keinem Tennisspieler. Dank des glasklaren 6:1, 6:2-Siegs über Alexander Zverev gehören diese Rekorde nun aber Jannik Sinner. Superlativen für den Weltranglistenersten zu finden, ist schwer. Selbst die Konkurrenz ringt mit den Worten, wenn sie auf die Sextner Urgewalt zu sprechen kommt.
„Er hat einfach keine Schwächephasen. Das ist für mich das Beeindruckendste“, betonte Zverev nach seiner Niederlage. „Das Niveau immer so hochzuhalten, ist spektakulär.“ Der Deutsche sprach von einer großen Lücke, die sich zwischen Sinner und dem Rest der Tour eröffnet habe. „Wenn man seit über einem halben Jahr kein Match auf Masters-Stufe verliert, muss man sich eingestehen, dass zwischen ihm und allen anderen ein riesiges Loch besteht.“
Die Gegner gratulieren
Sinner imponierte an diesem Abend jedoch nicht nur Zverev. „Unglaublich“, kommentierte die zweifache Grand-Slam-Siegerin Coco Gauff. „Wie ein Zug“, sagte hingegen Andreas Seppi. Auch Ski-Star Mikaela Shiffrin, Fußball-Torhüter Thibaut Courtois und Formel-1-Pilot Kimi Antonelli brachten ihre Bewunderung zum Ausdruck. Konkurrenten wie Jakub Mensik, Zizou Bergs und Tomas Martin Etcheverry zogen in den sozialen Medien ihren Hut.Alexander Zverev adelte Jannik Sinner. © ANSA / CHEMA MOYA
Die italienische Sportpresse huldigte den Sextner Superstar ebenfalls. „Sinner, der König von Madrid“, titelte die Gazzetta dello Sport. „Keiner wie die Nummer 1“, schrieb hingegen Tuttosport. Der Corriere dello Sport kommentierte unterdessen: „Ein überwältigender Sinner.“ Alle drei Sportblätter warfen auch einen Blick nach vorn auf das Masters-1000-Turnier in Rom. Sollte der Südtiroler auch dieses gewinnen, wäre seine Sammlung komplett. Zuvor ist es nur Novak Djokovic gelungen, alle 1000er-Turniere auf der ATP Tour zu gewinnen.
Die Auslosung meinte es mit dem Weltranglistenersten jedenfalls nicht gut. Schon in der dritten Runde winkt ein Duell mit Jakub Mensik, der einer von nur zwei Spielern ist, die Sinner in dieser Saison geschlagen haben. Im Achtelfinale könnte es hingegen zu einem erneuten Duell mit Arthur Fils kommen. Die beiden Protagonisten standen sich schon im Madrid-Halbfinale gegenüber.
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