
Novak Djokovic hatte zu kämpfen. © APA/afp / HENRY NICHOLLS
Djokovic ist frustriert, siegt aber trotzdem
Nach seinem frühen Drittrunden-Ausscheiden bei den French Open spielt der serbische Tennisstar Novak Djokovic in Wimbledon trotz Problemen weiter um seinen 25. Grand-Slam-Titel.
05. Juli 2026
Von: dpa/det
Der 39-Jährige zog mit einem 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:3 gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin ins Viertelfinale des Londoner Rasenturniers ein, das zu den vier wichtigsten Veranstaltungen der Saison zählt.
Schon im ersten Durchgang lag Djokovic gegen den glänzend startenden Safiullin mit 2:5 hinten, vermied aber ganz knapp den Satzverlust. Im dritten Abschnitt schaffte der Serbe die Wende nach einem Rückstand dagegen nicht mehr. Der siebenmalige Wimbledonsieger wirkte körperlich nicht mehr so frisch, und hielt die Ballwechsel kurz. Aus Frust schlug er beim Aufschlagverlust zum 2:4 einen Ball weg. Der Außenseiter hatte sich unmittelbar zuvor behandeln lassen.
Djokovic hatte seine Probleme. © APA/afp / HENRY NICHOLLS
Im vierten Satz genügte dem 24-maligen Grand-Slam-Turniersieger ein frühes Break. In knapp dreieinhalb Stunden gelang Djokovic der 106. Matchgewinn in Wimbledon. Er überholte damit die nicht mehr aktive Schweizer Tennisikone Roger Federer (105).
In seinem 17. Wimbledon-Viertelfinale tritt der frühere Weltranglisten-Erste gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime oder den Spanier Alejandro Davidovich Fokina an. Für den Hamburger Alexander Zverev wäre Djokovic erst im erhofften Endspiel ein möglicher Gegner.
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