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Blickt in eine ungewisse Zukunft: Novak Djokovic. © ANSA / DIEGO FEDELE

Djokovic-Showdown steigt um Mitternacht

Das Tauziehen um die Teilnahme von Novak Djokovic an den Australian Open neigt sich dem Ende zu. In der Nacht auf Sonntag soll die endgültige Entscheidung fallen, ob der Weltranglisten-Erste im Land bleiben darf.

Der Fall des serbischen Tennisprofis wird am späten Samstagabend vor dem Bundesgericht in Australien verhandelt. Kurz vor Mitternacht gehen drei Richter in die Entscheidungsphase der Causa Djokovic. Dabei soll erörtert werden, ob der Athlet im Land bleiben und an den am Montag beginnenden Australian Open teilnehmen darf oder ob er ausreisen muss. Nach dieser Entscheidung durch die Richter können keine Rechtsmittel mehr gegen das Urteil eingelegt werden.


Djokovic war am Freitag zum zweiten Mal das Visum aberkannt worden. Der Serbe ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat. Als ihm die Behörden in der vorigen Woche die Einreise verweigert hatten, war er vorübergehend in ein Abschiebehotel gebracht worden. Auch die Nacht vor der Verhandlung beim Bundesgericht musste Djokovic wieder dort verbringen.

Ein Olympiasieger steht Djokovic zur Seite
Eine erste Gerichtsentscheidung am Montag war zu seinen Gunsten ausgefallen, Djokovic hatte daraufhin die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier der Saison fortgesetzt. Von Alexander Zverev erhielt Djokovic etwas Rückendeckung: „Ich denke, es ist nicht sehr fair für eine Person, hier herzukommen und nicht spielen zu können“, sagte der 24 Jährige am Samstag in Melbourne. Gleichzeitig hatte der Olympiasieger von Tokio aber auch Verständnis für die Härte der australischen Regierung gezeigt.

Am Sonntag wird die Posse um Novak Djokovic jedenfalls ihr Ende finden. Wie sich dieses aber für den Weltranglisten-Ersten gestaltet, ist zurzeit natürlich weiterhin offen.

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