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Novak Djokovic ergriff nun erstmals das Wort. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Novak Djokovic bricht sein Schweigen

Am Montag gab die Familie von Novak Djokovic eine Pressekonferenz zu den aufbrausenden Ereignissen der vergangenen Tage. Zwar war der Tennis-Star selbst dabei nicht anwesend, geäußert hat sich der Serbe zu seiner Situation aber dennoch.

Die letzten Tage seien sehr schwierig gewesen, lautete das Fazit vom Bruder des Weltstars, Djordjie Djokovic. „Es war schwer Novak zu verteidigen, ohne dabei jemanden anzugreifen. Wir kämpfen für Gerechtigkeit und die Einhaltung der Gesetze“, erklärte er weiter. Sie hätten alles in ihrer Macht stehende unternommen, um die Nummer eins der Welt zu unterstützen.


Am Montagnachmittag hatte die Familie von Novak Djokovic zu einer Pressekonferenz geladen. Dabei sollte die Sicht der Familie dargestellt und die Geschehnisse aus den letzten Tagen aufgearbeitet werden. Djokovic selbst blieb entgegen aller vorangegangenen Annahmen der Pressekonferenz fern. Vielmehr habe der Serbe die Gunst der Stunde genutzt und sich gleich nach dem positiven Gerichtsbescheid ins Training begeben. Auf den sozialen Medien meldete er sich aber trotzdem zu Wort.

Dankbarkeit und alter Fokus
„Ich bin glücklich und dem Richter dankbar, dass er der Abweisung meines Visums entgegen gewirkt hat. Nach allem, das passiert ist, möchte ich bleiben und bei den Australian Open antreten“, unterstrich Djokovic. Er wolle weiterhin auf sein eigentliches Ziel fokussiert bleiben und gleich zu Jahresbeginn ein deutliches Zeichen setzen. „Ich bin hergekommen, um bei einem der wichtigsten Events zu spielen – vor den Augen wundervoller Fans.“
„Ich bin hergekommen, um bei einem der wichtigsten Events zu spielen – vor den Augen wundervoller Fans.“ Novak Djokovic

Ob die Erfahrung auf dem Platz für Djokovic am Ende wirklich wundervoll wird, darf bezweifelt werden. Der Wirbel um seine Person hat dem Serben heftige Kritik eingebracht, besonders innerhalb der australischen Bevölkerung machte er sich viele Feinde. Voraussichtlich erwartet Djokovic bei seinem ersten Match ein volles Haus, bei den Australian Open sind keine größeren Restriktionen vorgesehen. Die Voraussetzungen für einen Spießrutenlauf sind also gegeben.

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