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Novak Djokovic freute sich über den Einzug ins Achtelfinale. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Novak Djokovic freute sich über den Einzug ins Achtelfinale. © ANSA / TOLGA AKMEN

Djokovic zieht mit Federer gleich – Medvedev raus

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat mit dem Achtelfinaleinzug seinen 105. Sieg in Wimbledon gefeiert und damit mit dem zurückgetretenen Schweizer Roger Federer gleichgezogen.

Der 39-Jährige gewann sein Drittrundenspiel gegen den Franzosen Arthur Rinderknech trotz eines Satzverlustes mit 7:5, 6:4, 1:6, 7:6. „Geschichte zu schreiben in diesem Sport ist eine große Ehre“, sagte der siebenmalige Wimbledonsieger und witzelte: „Ich schlage ein Duell zwischen Roger und mir um die 106 vor.“


Nur Tennis-Legende Martina Navratilova hat mehr Einzelmatches beim Londoner Rasenturnier gewonnen als Djokovic und Federer (120). Mit einem Volley-Hecht im Stile seines früheren Trainers Boris Becker beim Matchball entschied Djokovic nach drei Stunden die Partie für sich. Für seine Tochter Tara auf der Tribüne legte er dann ein paar Tanzschritte hin. Rinderknech hatte im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht, als er in der ersten Runde von Wimbledon Alexander Zverev besiegte.

Djokovic jagt 25. Grand-Slam-Titel

Nach seinem Drittrunden-Aus bei den French Open jagt Djokovic in Wimbledon seinen 25. Grand-Slam-Titel und rechnet sich bessere Chancen aus als auf Sand in Paris. Auf dem erhofften Weg zu seinem achten Wimbledon-Sieg trifft Djokovic im Achtelfinale auf den Russen Roman Safiullin, der den aufstrebenden brasilianischen Jungstar Joao Fonseca überraschend glatt in drei Sätzen besiegte.

Jan-Lennard Struff (rechts) schlug Daniil Medvedev. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Jan-Lennard Struff (rechts) schlug Daniil Medvedev. © ANSA / ADAM VAUGHAN


Der furios aufspielende Jan-Lennard Struff feierte unterdessen in einem Tiebreak-Krimi einen überraschenden Sieg gegen den früheren US-Open-Sieger Daniil Medvedev – 7:6, 7:6, 7:5 hieß es am Ende. „Es ist sehr wichtig für mich, ich bin sehr stolz und sehr glücklich“, sagte Struff. „Es ist unglaublich.“ In allen drei Sätzen machte Struff einen Rückstand wett und bog im entscheidenden Durchgang sogar ein 2:5 um.

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