
Au weia: Jannik Sinner ist ausgeschieden.
Ein Amateur schlägt Sinner – und gewinnt die Million
Das Tennisjahr wurde mit dem wohl schrillsten Turnier der gesamten Saison eröffnet. Beim 1 Point Slam durfte am Ende ein Amateur den Siegerscheck entgegennehmen.
14. Januar 2026
Von: det
Amateure, die auf Weltklasse-Spieler treffen. Matches, die mit nur einem einzigen Punkt entschieden werden. Der Aufschlag, der mit „Schere, Stein, Papier“ vergeben wird. Und eine Million Australische Dollar, die auf den Sieger wartet. Ja, der 1 Point Slam in Melbourne sorgte schon im Vorfeld für großes Aufsehen.
Und es war am Mittwoch tatsächlich eine große Show, die die Fans in der Rod Laver Arena – dem größten Stadion der Australian Open – zu Gesicht bekamen. Am Ende passierte das eigentlich Undenkbare: Jordan Smith, ein Amateur aus Australien, gewann dieses skurrile Turnier und darf sich nun auf eine Million Australische Dollar freuen, was umgerechnet rund 600.000 Euro sind.
Smith setzte sich im Finale gegen Joanna Garland durch, die Nummer 117 der Welt. Doch das größte Kunststück gelang ihm bereits in Runde 3, als er Jannik Sinner eliminierte. Oder besser gesagt: Als sich Sinner selbst eliminierte. Der Sextner Superstar haute seinen Aufschlag nämlich ins Netz. Einen zweiten Service gibt es beim 1 Point Slam nicht, und deshalb kam Smith eine Runde weiter. Sinner – der bei diesem Turnier richtig Spaß hatte – schlug die Hände theatralisch vor dem Gesicht zusammen.
Es war jedenfalls eine große Show, die in der Rod Laver Arena geboten wurde. 48 Spieler und Spielerinnen nahmen daran teil: 24 Profis (darunter auch Carlos Alcaraz, der im Achtelfinale scheiterte); acht Promis, die eine Wildcard erhielten; acht Sieger von regionalen Vorausscheidungen in Australien und acht Amateure oder Fans, die spontan (oder geplant) die Quali absolvierten. Am Ende hieß der Sieger Jordan Smith.
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