
Jannik Sinner erholt sich derzeit von seiner Verletzung. © ANSA / JOEL CARRETT
Ein erstes Sinner-Lebenszeichen für 2027
Nach dem vorzeitigen Ende seiner Saison 2026 richtet sich der Blick von Jannik Sinner bereits auf das kommende Tennisjahr.
09. Oktober 2026
Von: dl
Der Weltranglistenerste wurde von den Organisatoren der Australian Open für den Million-Dollar AO 1 Point Slam angekündigt. Das Event findet am Mittwoch, 13. Jänner 2027, während der Opening Week in der Rod Laver Arena statt. Das Format verspricht Spannung pur: Jede Begegnung besteht aus nur einem einzigen Punkt. Wer diesen verliert, scheidet aus.
Dabei treffen Tennisprofis auf Amateure und Spieler, die sich über Qualifikationsturniere einen Platz sichern. Für den Sieger geht es um eine Million australische Dollar. Neben Sinner haben auch Carlos Alcaraz, Coco Gauff und Naomi Osaka ihre Teilnahme zugesagt. Für Sinner ist es keine Premiere. Bei der vergangenen Ausgabe musste sich der Südtiroler überraschend dem australischen Amateur Jordan Smith geschlagen geben. Dieser nutzte seinen Erfolg und gewann anschließend das gesamte Turnier.
Ob der One Point Slam tatsächlich den Auftakt zu Sinners Rückkehr auf die große Tennisbühne markiert, bleibt abzuwarten. Nach seinem angekündigten Saisonende 2026 steht zunächst die vollständige Erholung im Mittelpunkt. Die Teilnahme in Melbourne ist jedenfalls ein erstes Signal mit Blick auf 2027. Wie groß die Knieprobleme des Sextners wirklich sind, weiß in der Öffentlichkeit niemand.
Sinners möglicher Kalender
Die Gazzetta dello Sport hat in ihrer Freitagsausgabe bereits den möglichen Sinner-Kalender für die ersten Monate des Jahres 2027 skizziert. Dabei ist vom ATP-250-Turnier in Brisbane (4. bis 10. Jänner) als Vorbereitung auf die Australian Open die Rede. Im Nordosten Australiens könnte somit das offizielle Sinner-Comeback nach fast genau einem halben Jahr Pause auf der ATP-Tour stattfinden.Nach dem One Point Slam (13. Jänner) gehen dann die Australian Open (17. bis 31. Jänner) über die Bühne, ehe Mitte Februar Sinner am ATP-500-Turnier in Katar teilnehmen könnte. Im März warten dann die Masters-Turniere in Indian Wells und Miami. Aber das ist noch alles Zukunftsmusik.
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