
Jannik Sinner trifft in seinem zweiten Spiel auf Denis Shapovalov. © APA / CLIVE BRUNSKILL
Eine Spezialität: Das ist der nächste Sinner-Gegner
Der nächste Gegner von Jannik Sinner beim ATP-Masters in Indian Wells hört auf den Namen Denis Shapovalov. Mit Linkshändern verbindet Sinner eine besondere Geschichte.
08. März 2026
Von: nie
In der dritten Runde des Indian Wells Masters kommt es am Sonntagabend zum Duell zwischen Jannik Sinner und Denis Shapovalov (ca. 22.15 Uhr). Ein Aufeinandertreffen zweier Spieler, die Tennis auf sehr unterschiedliche, beinahe gegensätzliche Weise interpretieren. Und das liegt nicht nur daran, dass der Kanadier als Linkshänder spielt.
Sinner verkörpert Konstanz und taktische Klarheit. Der Weltranglistenzweite aus Südtirol gehört zu den verlässlichsten Spielern auf der Tour. Shapovalov hingegen steht für Kreativität und Risiko: seine spektakuläre einhändige Rückhand, sein offensiver Stil und eine gewisse Unberechenbarkeit prägen sein Spiel. Gleichzeitig sind es genau diese Eigenschaften, die dazu beigetragen haben, dass seine Karriere bislang hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben ist.
Linkshänder liegen Sinner einfach
In den beiden bisherigen Duellen hat der Kanadier allerdings gezeigt, dass er Sinner durchaus Probleme bereiten kann. Beim ersten Aufeinandertreffen 2021 gewann Shapovalov bei den Australian Open in fünf Sätzen – damals allerdings in einer völlig anderen Ausgangslage als heute. Beim zweiten Duell bei den US Open im vergangenen Jahr brachte er den Italiener erneut ins Wanken: Shapovalov sicherte sich den ersten Satz und lag im dritten Durchgang sogar mit einem Break in Führung, ehe Sinner die Partie letztlich in vier Sätzen drehte (5:7, 6:4, 6:3, 6:3).Jannik Sinner bekommt es mit Denis Shapovalov zu tun. © ANSA / JOHN G. MABANGLO
Seitdem ist die Bilanz des 24-Jährigen gegen Linkshänder makellos. Seine letzte Niederlage gegen einen Spieler dieser Kategorie datiert vom Shanghai Masters 2023, als er Ben Shelton unterlag. Insgesamt hat Sinner auf ATP-Ebene bislang 40 Matches gegen Linkshänder bestritten und dabei eine beeindruckende Bilanz von 32 Siegen bei acht Niederlagen aufgebaut. Besonders bemerkenswert ist eine Serie von 17 Erfolgen in Folge seit jener Niederlage gegen Shelton – derzeit wohl der stärkste Linkshänder der Tour.
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