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Andy Murray wird versuchen, Jannik Sinner zu stoppen. © APA/afp / CHRISTOPHE ARCHAMBAULT

Eine Tennislegende will sich Sinner in den Weg stellen

Beim äußerst schwierigen Unterfangen, seine Top-10-Position zu halten, bekommt es Jannik Sinner in Stockholm mit niemand geringerem als einem dreifachen Grand-Slam-Sieger zu tun.

Um sich bei seinem letzten Turnierauftritt des Jahres unter den 10 besten Tennisspielern der Welt zu behaupten, muss Sinner beim ATP-250-Bewerb in Schweden mindestens ins Finale einziehen bzw. den Turniersieg einfahren – je nachdem, wie der in Schweden ebenfalls vertretene Felix Auger-Aliassime abschneidet. Der Kanadier liegt ihm als 11. im Ranking dicht auf den Fersen und hat im komplizierten Wertungssystem in dieser Woche deutlich weniger ATP-Punkte zu verteidigen als Sinner.


Auf seinem Weg in Richtung Endspiel muss der Sextner zunächst erstmal eine wahre Tennisgröße aus dem Weg räumen. Nach einem Freilos zum Auftakt trifft Sinner nämlich in Runde 2 auf niemand geringeren als Andy Murray, der sich am Dienstag in 2 Sätzen gegen den Norweger Viktor Durasovic behauptet hat.

Der 34-jährige Schotte ist mit einer Wildcard aufgenommen worden und in der Weltrangliste mittlerweile an Position 143 abgerutscht, ist aber weiter in Besitz gefürchteter Schläge und jener für ihn typischen Spielweise, die ihn 2016 zwischenzeitlich zur Nummer 1 der Welt gemacht hat. Das Duell Sinner gegen Murray ist für Mittwoch, 18 Uhr angesetzt.

Weitere Hochkaräter lauern
Sollte der Südtiroler die erste Hürde nehmen, warten weitere harte Brocken. Auf der Tableau-Seite des an Nummer 1 gesetzten Sinner stehen nämlich unter anderem die beiden formstarken US-Amerikaner Taylor Fritz (ATP 23) und Frances Tiafoe (41). Gegen Ersteren verlor er in dieser Saison in Indian Wells, Letzterem unterlag er erst vor 10 Tagen in Wien.

In Stockholm bestreitet Sinner sein viertes Turnier in ebenso vielen Wochen, bevor er bei den ATP Finals in Turin als Ersatzmann fungieren wird. Die Woche darauf gibt er im Davis Cup sein Debüt. Erst danach wird sich der Pusterer einen kurzen Urlaub gönnen, ehe es Ende Dezember wieder nach Australien geht.

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